Konjunktur
Hoteliers droht Wachstumsbremse
von Marina Behre
STUTTGART. Die Hotellerie in Deutschland schlägt sich gut. Aber zaudernde Banken und Platzmangel an begehrten Standorten bremsen das Wachstum.
Keine Frage, im Moment laufen die Geschäfte für deutsche Hoteliers ordentlich. Das zeigen etwa die Zahlen der Hotelketten, die nach einzelnen Märkten aufgeschlüsselt sind: In Deutschland sind UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
weiter mit Mausklick... und Gewinn im Vergleich zum Vorjahr im Plus. Und während in anderen Ländern die Konjunktur bereits deutlich unter der Euro-Krise leidet, steht die hiesige Wirtschaft gut da. Davon profitiert die Hotellerie.
Das operative Geschäft läuft rund
Das illustriert auch der aktuelle Hotel-Report des Marktforschungs-Unternehmens Fairmas: Demnach hat der August für fast alle deutschen Standorte Steigerungen beim RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) gebracht. Dagegen habe die Krise in Südeuropa Spuren hinterlassen – was sich auch in einem rückläufigen Gruppengeschäft aus Spanien oder Italien niederschlage. Das Fairmas-Trendbarometer für die Monate September bis November zeigt für die nahe Zukunft eine positive Tendenz.
So stellen auch die Analysten der Treugast Solutions Group, die gerade die Daten für ihr Hotelinvestment Ranking erheben, dem deutschen Hotelmarkt ein gutes Zeugnis^ Arbeitszeugnis.
weiter mit Mausklick... aus. Für die weitere Entwicklung der Branche sehen sie allerdings entscheidende Wachstumsbremsen. Denn in begehrten Städten wie München, wo die betriebswirtschaftlichen KennzahlenDie fortlaufende numerische Erfassung der wichtigsten betriebsinternen Abläufe.
weiter mit Mausklick... für Hotels stimmen, sind geeignete Grundstücke oder Bestandsimmobilien rar. Und was es gibt, ist schlicht zu teuer. Zumal die Banken sich nicht darum reißen, Hotelprojekte zu finanzieren, wie die Experten der Treugast anmerken.
Schwierigkeiten sehen sie auch durch den Mangel an Fachkräften und Berufsnachwuchs aufziehen, um die die Hotels konkurrieren.

