Konjunktur
Hotelpreise in Deutschland kaum gestiegen
KÖLN. Die Hotelpreise in Deutschland sind im vergangenen Jahr 2011 nur moderat gestiegen. Zu dem Ergebnis kommt das Hotelreservierungsportal HRS.
Besonders gefragte Städtedestinationen waren Berlin, München, Hamburg und Köln. Dabei konnten die Städte unterschiedlich von der starken Zimmernachfrage profitieren. Berlin beispielsweise zieht zwar viele Touristen an. Dennoch sanken die durchschnittlichen Zimmerpreise gegenüber dem Jahr 2010 um 4,2 Prozent auf 82,32 Euro. In der Hauptstadt buhlen immer mehr Hotels um die Gunst der Reisenden, was die Preise weiter unter Druck setzt.
In München gaben die Zimmerpreise nur leicht nach – um gut 0,2 Prozent auf 99,83 Euro. Damit fielen die durchschnittlichen Raten wieder unter die 100-Euro-Schwelle. Dennoch verteidigte München den Spitzenrang im Ranking der teuersten Metropolen in Deutschland. Dahinter folgen Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Hamburg, wo der durchschnittliche Zimmerpreis jeweils bei zirka 95 Euro lag.
Relativ günstige Hotelübernachtungen registrierte HRS außer in Berlin in den Städten Nürnberg und Dresden. In allen drei Städten zahlten Reisende 2011 im Durchschnitt knapp 83 Euro pro Zimmer. Für die Messestadt Nürnberg bedeutet dies einen Preisrückgang von 4,3 Prozent. In Dresden gaben die Preise für Hotelzimmer um 1,4 Prozent leicht nach. red/rk

