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Wiesbaden leuchtet: In der hessischen Landeshauptstadt ist der RevPar in der Kettenhotellerie im April am stärksten gestiegen

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Mittelklassehotels sammeln Punkte

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/25 vom 16. Juni 2012
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Stuttgart. Im April hat die Kettenhotellerie im Midscale-SegmentNach dem Prozess der Aufteilung des relevanten Markts in Marktsegmente erhält man einzelne Segmente, die eine möglichst homogene Abnehmergruppe zusammenfassen.
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die größten Zuwächse eingefahren. Mit einer um 2,2 Prozentpunkte höheren Belegung als im Vorjahresmonat und einem um 7,3 Prozent gestiegenen Netto-ZimmerpreisRegulärer Preis pro Zimmer , auch Zimmerrate genannt.
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schaffen die Mittelklassehäuser ein sattes Plus von 11,3 Prozent beim RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer).

Aber auch Economy- und Upscale-Kettenhotels in haben im April gut abgeschnitten. Alle Kategorien liegen bei Auslastung, Zimmerpreis und RevPar im Plus. Dabei haben sich die Economy-Häuser besser entwickelt. Sie steigerten ihre Belegung im Vergleich zu April 2011 um 1,7 Prozentpunkte und ihre Zimmerraten um 6,4 Prozent, was den RevPar um 9,1 Prozent in die Höhe schnellen ließ.

Aber auch die Entwicklung der gehobenen Hotellerie kann sich sehen lassen. Mit einer um 1,3 Prozentpunkte gestiegenen Auslastung – deren absoluter Wert mit 62,5 Prozent fast gleichauf mit der Auslastung im Midscale-Segment von 62,1 Prozent liegt – und einem Preisanstieg von 5,2 Prozent hat der RevPar in der Upscale-Hotellerie ebenfalls um 7,4 Prozent zugelegt. Ein rundum guter Monat also im Durchschnitt über alle deutschen Hotelstandorte gesehen.

Dabei haben sich die einzelnen Städte sehr unterschiedlich entwickelt. Spitzenreiter im April war für die Kettenhotellerie die hessische Landeshauptstadt mit einem RevPar-Sprung um 32,2 Prozent nach oben. Platz zwei belegt am Main, wo der RevPar um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zulegte. Gefolgt von mit 20 Prozent Plus und München, wo sich die Hoteliers über einen RevPar-Zuwachs von 19,9 Prozent freuten. Verloren im Vergleich zum Vorjahr haben dagegen im April die Hoteliers in Dresden (-14%) und Bremen (-13,3%), bei denen der RevPar rückläufig ist.

Kumuliert über zwölf Monate, weisen deutschlandweit ebenfalls alle Hotelkategorien eine positive Entwicklung auf. Und auch in dieser Langfristbetrachtung liegen die Mittelklassehotels vorn. Mit einem RevPar-Plus von 5,1 Prozent erzielten sie den größten Zuwachs. Die Häuser der Upscale-Kategorie verzeichneten ein Plus von 4,2 Prozent, die Economy-Häuser von 3,7 Prozent. Beim Netto-Zimmerpreis legten die Economy-Hotels mit 2,7 Prozent am stärksten zu, gefolgt von mit 2,1 Prozent und Upscale mit 1,2 Prozent.

Die positive Entwicklung haben fast alle mitgemacht. Nur Essen verzeichnet ein RevPar-Minus von 10,5 Prozent. Das liegt aber daran, dass der Sondereffekt des Jahres 2010, als Essen Europäische Kulturhauptstadt war, weggefallen ist. Besonders gut abgeschnitten haben zwischen Mai 2011 und April 2012 die Hoteliers in Braunschweig, deren RevPar um 13,5 Prozent zulegte, Kassel (+13,3%), Mainz (+12,2%) und Stuttgart (+12,2%).

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