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Schöne Ferien: Die Reisefreude der Deutschen bleibt hoch

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Tourismus

Reisenachfrage bleibt 2016 hoch

15. Januar 2016

STUTTGART. Für den Deutschlandtourismus war 2015 ein Rekordjahr. Geht es nach den Inländern, zeigt der Trend weiter nach oben: Die touristische Nachfrage der Deutschen bleibt voraussichtlich auch 2016 auf hohem Niveau stabil. Das ist ein Ergebnis der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), die zum Auftakt der Publikums-Reisemesse in Stuttgart die touristischen Trends des neuen Jahres vorgestellt hat.

Diese positive Einschätzung begründet die mit der stabilen Einstufung der persönlichen wirtschaftlichen Situation und einer weiter hohen Konsumpriorität bei den Befragten: Fragt man danach, welche Dinge ihnen besonders wichtig sind, nennen mehr als 58 Prozent Urlaubsreisen. Nur Lebensmittel sind mit 62 Prozent noch höher bewertet. Und ihre persönliche wirtschaftliche Situation schätzen mit 55 Prozent der Teilnehmer für 2016 genausoviele wie im Vorjahr als unverändert ein. 25 Prozent erwarten eine Verbesserung (Vorjahr: 26%), 20 Prozent eine Verschlechterung (Vorjahr: 19%).

Da auch die abgefragten Faktoren Urlaubslust, finanzielle und zeitliche Möglichkeiten im Jahresvergleich konstant bleiben, gehen die Forscher für 2016 von einer stabilen Nachfrage im Sinne der Zahl reisender Personen aus. 24 Prozent der Reisenden wollen mehr Reisen unternehmen, 15 Prozent weniger. 28 Prozent wollen für ihre Reisen mehr Geld ausgeben, 16 Prozent weniger. Gegenüber den Vorjahreswerten sind die Planungen bei der Zahl der Reisen ein wenig zurückhaltender, steigende Ausgaben sind aber bereits eingeplant.

Wie im Vorjahr planen auch für 2016 wieder 42 Prozent der Reisenden, dieses Jahr ein Ziel zu besuchen, wo sie noch nicht gewesen sind. Rund 30 Prozent der Reisen führen regelmäßig ins Inland. Besonders aktiv bei Auslandsreisen sind traditionell die Baden-Württemberger, was auch die Zahlen von 2015 bestätigen: 78 Prozent der Urlaubsreisen aus diesem Bundesland führten ins Ausland, aus ganz Deutschland lag der anteil der Auslandsreisen lediglich bei 69 Prozent.

Die FUR erstellt jedes Jahr die , die auf der Befragung von mehr als 7500 Personen beruht und repräsentativ für die deutsche Bevoölkerung ist. red/beh


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