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Gastronomen auf dem Land: (von links im Uhrzeigersinn) Leni und Erwin Mildenberger vom Gasthaus Zur Rose, Uwe Budach vom Königlichen Forsthaus sowie Ernst und Monika Sirtl vom Gasthaus Zum Haderecker Foto: Archiv/AHGZ-Montage

Samstag in der AHGZ: Gasthaus-Sterben

Rezepte gegen das Gastro-Sterben

21. Juni 2012
von  

STUTTGART. „Den guten Ruf, den unser Gasthaus heute genießt, haben wir uns hart erarbeitet“, sagt . Der Gastronom führt seit zwei Jahren das Königliche Forsthaus in Bestensee, 40 Kilometer südlich von Berlin. Zuvor hatte er das unter Denkmalschutz stehende Gebäude aufwändig saniert. Ein mutiger Schritt, für den er erstmal Lehrgeld bezahlte: „Anfangs stimmte das PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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-Leistungsverhältnis nicht, aber nach einem Jahr hatten wir die Probleme im Griff.

Ortswechsel: Seit 46 Jahren bewirten Leni und im in Pfarrweisach (Franken) ihre Gäste. Doch Tradition ist keine Garantie für den Erfolg: „Den Einbruch brachten uns der Euro und die Vereinsheime“, bedauern die Wirtsleute.

Trotz aller Schwierigkeiten – beide Gasthäuser leben und behaupten sich. Auch entgegen der pessimistischen Zahlen des Statistischen Bundesamtes: Demnach musste seit 2001 im Schnitt jedes vierte Gasthaus bzw. jede vierte Kneipe schließen (AHGZ vom 14. April).

Die Herausforderungen der Zeit anzunehmen ist also möglich, wie Uwe Budach, das Wirtspaar Leni und Erwin Mildenberger und andere Protagonisten wie Monika und (Zum Haderecker in Grassling) im neuen AHGZ-Titelaufmacher zeigen.

... mehr dazu lesen Sie am Samstag in der AHGZ.

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Leser-Kommentare zum Artikel (1)

Kathrin Eickmeyer, Althütte
Kathrin Eickmeyer, Althütte

21.06.2012 um 19:51

Betreff: Nicht der Euro ist schuld

"Den Einbruch brachten uns der Euro und die Vereinsheime"

Wohl nicht ganz richtig. Das Gasthaus zur Rose geht auf den ersten Blick schlichtweg nicht mit der Zeit. Zumindest gibt es eine - wenn auch stark optimierungsbedürftige - Website. Aber warum mutet man den Gästen auf dieser Folgendes zu? "Vielen Dank für Ihr Interesse
Sollten Sie ein Anliegen haben
Bitte rufen Sie uns an
oder schicken Sie
uns ein Fax"???

Im Jahr 2012 sollte zumindest eine reibungslose Kommunikation per Mail eine Selbstverständlichkeit sein. Auch für Landgasthöfe.

Dies als keine Anregung zur Verbesserung.

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