Hotelgastronomie-Kongress
Sich mit dem Hotelrestaurant von anderen abheben
WIESBADEN. Die Hotelgastronomie wird oft unterschätzt – zu Unrecht. Denn ein attraktives Restaurant kann sogar ein Buchungsgrund sein. „Die Zimmer von verschiedenen Hotels sind immer relativ gleich, das Gesicht des Hauses machen meist die öffentlichen Räume aus, also die Lounge, die Bar, die Lobby“, sagte Gastro-Experte Pierre Nierhaus beim Deutschen Hotelgastronomie-Kongress in Wiesbaden. „Damit können Sie sich von Mitbewerbern abheben und am Markt positionieren.“
Wie moderne Gastronomie-Konzepte aussehen, zeigte Nierhaus den Kongress-Teilnehmern in einer virtuellen Weltreise. Mit dabei: Erfolgreiche F&B-Konzepte in London, Singapur und Las Vegas. Dabei kristallisierten sich drei Trendthemen im Bereich Essen heraus: Asien, Mediterran und Regional. Allerdings: „Asien ist der größte Ideengeber“, sagt Nierhaus. Hierzulande sind es etwa Ketten wie Coa oder Mosch Mosch, die die Küche aus Fernost aufgreifen.
Damit das Hotelrestaurant letztlich auch erfolgreich ist, braucht der Hotelier jedoch mehr als ein attraktives Angebot. Er muss auch rechnen können, und zwar sowohl bei Waren- als auch bei Personalkostenderen Arbeitskraft in einem Unternehmen entstandene Aufwendungen.
weiter mit Mausklick.... Das erläuterte Thomas Schlieper von der Treugast Solutions Group beim Hotelgastronomie-Kongress. „Mittelständische Unternehmen neigen oft dazu, das Cost-ControllingVerbindung des Prozesses der Planung, Kontrolle und Steuerung mit der Informationsversorgung.
weiter mit Mausklick... zu vernachlässigen“, warnt der Experte. Dabei sind es oft die kleinen Dinge, die die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
weiter mit Mausklick... in die Höhe treiben, etwa nicht abgebaute Überstunden oder zusätzlich eingestellte Aushilfen. rk
Einen ausführlichen Bericht vom Hotelgastronomie-Kongress finden Sie in der kommenden Ausgabe der AHGZ.

