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Hotelpreise

Starker Juni für Hotels

10. Mai 2012

STUTTGART. Der Juni wird voraussichtlich ein starker Monat für die Hotellerie in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sollten Belegung, ZimmerpreisRegulärer Preis pro Zimmer , auch Zimmerrate genannt.
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und RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) zulegen. Davon geht das Berliner Marktforschungsunternehmen in seinem aktuellen Hotel-Report aus. Der Juli führt dagegen in einigen Städten wieder zu Rückgängen.

Die positive Entwicklung im Juni geht allerdings einher mit erwarteten Einbußen im Mai. Denn der Hauptgrund für die Zuwächse im Juni liegt in der Verschiebung der deutschen Feiertage. Während diese 2011 vorwiegend auf den Juni fielen, liegen sie in diesem Jahr bereits im Mai. Wenn mehr Tage frei sind, wird aber weniger geschäftlich gereist – und die meisten Hotels in den Städten machen ihren UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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zum Großteil mit Business-Gästen.

Diesem Muster folgt Berlin, wo für Mai ein RevPar-Minus von 8 Prozent erwartet wird. Im Juni (+15%) und Juli (+5%) soll dieser Wert wieder zulegen. In Dresden rechnet Fairmas im Mai mit einem um 2 Prozent niedrigeren RevPar. Auch im Juni sind die Aussichten in der sächsischen Hauptstadt schlecht (-8%), im Juli aber gut (+10%) . Zum einen, weil Dresden eher als Freizeit- denn als Geschäftsreiseziel eingestuft wird, sodass sich der Wegfall der Feiertage dort negativ auswirkt. Zum anderen hatte vor einem Jahr der Evangelische Kirchentag im Juni für eine Sonderkonjunktur gesorgt.

Aus dem Rahmen fällt Düsseldorf. Dort sorgt die MesseIm wirtschaftlichen Sinne eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Veranstaltung auf einem bestimmten Gelände, die es Produzenten oder Verkäufern einer Ware bzw.
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Drupa im Mai für ein RevPar-Plus von 31 Prozent. Dagegen ist die PrognosePlanung der Vertriebsziele anhand vergangenheitsbezogener Daten, um voraussichtliche Entwicklungen abzuleiten.
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für Juni (-10%) und Juli (-16%) negativ. Ein ungünstiger Messekalender und die frühen Sommerferien in NRW bremsen die Geschäftsreisen im Juli aus.

In Frankfurt leiden Hoteliers im Mai (-12%) unter diesem Problem aufgrund der Feiertage und des starken Messegeschäfts im Vorjahr. Ein hohes Geschäftsreiseaufkommen im Juni soll ein Plus von 47 Prozent bringen, im Juli drohen – 8 Prozent. In Hamburg erwartet Fairmas im Mai minus 5 Prozent beim RevPar, für Juni 2 Prozent plus und für Juli 4 Prozent plus. Kölner Hoteliers sollen im Juni ihren RevPar um 24 Prozent erhöhen, im Mai bleibt er konstant und im Juli fällt er um 5 Prozent. München liegt beim RevPar im Mai (+18%), im Juni (+9%) und im Juli (+4%) im Plus. red/beh

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