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Digitalisierung-Studie

Sternerestaurants könnten im Netz besser sein

26. Januar 2016

BERLIN. Mehr als die Hälfte der deutschen Sternerestaurants nutzen Facebook als Marketingkanal, fast alle haben eine Internetpräsenz. Das ergibt eine Untersuchung des Restaurant-Management-Systems . Dafür wurden die Websites aller 290 im 2016 verzeichneten deutschen Sternerestaurants analysiert.

Bei 91 Prozent der untersuchten Sternerestaurants war die online verfügbar. Auch die ReservierungZweiseitige Willenserklärung per Telefon, Fax, E-Mail, Brief etc.
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über die Website ist längst Standard: 79,7 Prozent der Sternerestaurants ermöglichen die per Internet, 63,5 Prozent bieten ein Online-Reservierungstool an, bei weiteren 16,2 Prozent lässt sich der Tisch zumindest per E-Mail bestellen. Es ist jedoch genau dieser Service, der sich bei den Gästen noch durchsetzen muss. Eine begleitende Umfrage von Resmio zeigt: Die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie maximal 10 Prozent aller Reservierungen online erhalten. Lediglich bei 8,8 Prozent sind es mehr als die Hälfte.

Verbesserungspotenzial gibt es in der noch bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Online-Auftritte. Grundlegende Standards, wie eine Anfahrtsbeschreibung bzw. ein Lageplan lässt sich laut der Resmio-Erhebung nur bei zwei Dritteln (66,6 Prozent) der Restaurants finden. Eine Bildergalerie gibt es bei lediglich 63,8 Prozent, eine Vorstellung von Küchenchef oder Team bei weniger als der Hälfte (47,6 Prozent).

Nachholbedarf bei der Kundenbindung im Netz

Auch als Instrument zur langfristigen Kundenbindung wird die Website laut Resmio noch zu selten genutzt. So bieten lediglich 32,1 Prozent der Sternerestaurants auf ihrer Website Geschenkgutscheine an, NewsletterHäufig angewandtes Instrument der externen Kommunikation, um redaktionell bearbeitete Unternehmensnachrichten zu kommunizieren.
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können nur bei 29,0 Prozent abonniert werden. Auch aktuelle Meldungen oder Angebote finden sich lediglich bei 27,6 Prozent der untersuchten Restaurants.

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