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Digitalisierung: Hoteliers sollten sich im Netz gut aufstellen

© Fernando Cortes de Pablo/Colourbox.de

Studie

Tipps für die eigene Digitalstrategie

19. Januar 2016

MÜNCHEN/WIEN. Die ist in vollem Gange, und Hoteliers sollten auf Veränderungen reagieren, wenn sie nicht abgehängt werden wollen. Die UnternehmensberatungDienstleistungsunternehmen, das in einem interaktiven Prozess mit dem Klienten ein individuelles Lösungskonzept für eine komplexe betriebswirtschaftliche Problemstellung erarbeitet und auf Wunsch auch dessen Umsetzung begleitet.
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gibt hierzu einige Tipps. Zum Beispiel: den Gast gesamtheitlich ansprechen, also entlang des gesamten Buchungsvorgangs, von der ersten Informationssuche bis zur Bezahlung.

„Vor, während und nach der Buchung1. Handlung, bei der eine nachgefragte Leistung vom Status einer Anfrage in den Status eines verbindlichen Kaufs übergeht.
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durchläuft der Gast sechs Phasen. Ziel muss sein, ihn in jedem Abschnitt anzusprechen. Das passiert noch nicht“, Vladimir Preveden, Managing Partner bei Roland Berger Österreich. Hier gebe es noch Raum für Verbesserung. Vor allem die Abschnitte „Entdecken und planen“ und „Reflektieren“ seien noch großteils Neuland im Hotelmarketing. „Hier ist Platz für Ideen und InnovationBezeichnung für die Suche nach Neuentwicklungen, Verbesserungen und Veränderungen der Unternehmensleistungen.
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, der noch nicht von anderen etablierten Anbietern besetzt ist. Das sollten die Hoteliers nutzen“, ergänzt Preveden.

Diese Erkenntnisse hat die Unternehmensberatung Roland Berger aus einer Studie gewonnen, die sie zusammen mit der (ÖHV) erstellt hat. Darin wurden die die Online-Aktivitäten internationaler Hotelgruppen und Startups aus der Reise- und Hotelbranche analysiert. Die Studie unter dem Titel „Hotellerie 4.0 - Gäste gewinnen und effizienter werden“ zeigt einen klaren Vorteil der Hotellerie gegenüber vielen anderen Branchen: „Der Kern des Angebots, die Übernachtung, ist virtuell nicht ersetzbar. Andere Wirtschaftszweige stehen viel stärker unter Druck“, so Preveden. Dennoch sollten Hoteliers frühzeitig auf Veränderungen reagieren. Roland Berger gibt dazu einige Tipps:

Das digitale Marketing optimieren: Ein moderner, mobiler Webauftritt mit stets aktuellen Inhalten ist wichtig. Die Seite sollte intuitiv logisch sein und sich schnell aufbauen. Ebenso wichtig ist eine Internet Booking Engine, die einfach zu bedienen ist und schnell arbeitet.

Erlebnis statt DienstleistungDienstleistungsmerkmale.
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bieten:
Der Aufenthalt sollte zu einem besonderen Erlebnis gemacht werden, um ein spezielles Lebensgefühl zu vermitteln.

Partnerschaften bilden: Partnerschaften sind sinnvoll, wenn der eigene Betrieb zu klein für eigene digitale Aktivitäten ist.

Die digitale Infrastruktur perfektionieren: Die Internet-Infrastruktur vor Ort sollte optimal aufgesetzt sein, damit Gäste immer und überall surfen können. Zudem sollten Kernprozesse wie Preisgestaltung, Personalplanung und Fakturierung digital optimiert werden.

Den digitalen Wissensstand verbessern: Grundsätzlich ist ein Kulturwandel hin zur New Media Culture nötig, der unter anderem durch verstärkte Einstellung von Mitarbeitern aus stärker digitalisierten Branchen und durch gezielten Wissensaufbau bei den eigenen Mitarbeitern vollzogen werden kann.

red/rk


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Leser-Kommentare zum Artikel (2)

Thomas Fritsche, Dresden
Thomas Fritsche, Dresden

20.01.2016 um 09:18

Betreff: Digitaler Kampf

Eine inhaltlich und technologisch aktuelle Hotel-Website im Einklang mit einem passenden Online-Marketing erfordert viel "Gehirnschmalz" und Arbeit. Vor allem, da sich Bewertungs- und Buchungsportale u.U. vom Partner zum harten Wettbewerber entwickelt haben. Dieser langfristige Kampf um den (digitalen) Gast lohnt sich aber, wie viele unserer Agentur-Referenzen beweisen.

Dieter van Acken, Ahaus
Dieter van Acken, Ahaus

20.01.2016 um 08:32

Betreff: Womit anfangen?

Der Kern des Angebots, die Übernachtung, ist virtuell nicht ersetzbar, aber fast alle Prozesse drumherum. Und der digitale Wettbewerb wird größer. Das hat Einfluss auf die Preise. Ein mobiler Auftritt nicht nur im Web sondern auch auf dem Smartphone der Gäste sorgt für bessere Erreichbarkeit, bietet zusätzliche Services und damit mehr Komfort. Das die Digitalisierung im Hotel zwingend erforderlich ist, ist jedem klar. Mit dem Angebot für die mobilen Geräte der Gäste zu beginnen und ihnen die Möglichkeit zu geben, vor Ort über ein vernünftiges WLAN digitale Mehrwerte zu nutzen, wäre schon einmal ein Anfang.

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