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Gute Zahlen: Zürich zählt mehr Übernachtungen

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Übernachtungszahlen

Zürich schwimmt gegen den Trend

29. Februar 2016

ZÜRICH. Die Stadt Zürich ist derzeit der große Gewinner der Schweizer Hotellerie. Die Zürcher Unterkunftsbetriebe zählten im abgelaufenen GeschäftsjahrDie Zeitspanne, für die ein Jahresabschluss angefertigt werden muss sie beträgt höchstens 12 Monate.
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2015 ein Plus von 3, 9 Prozent bei den Übernachtungen, und kamen somit insgesamt auf 6,5 Mio. Übernachtungen. Damit steht die Zürcher Tourismusregion, die sich von Baden und Winterthur über die Stadt Zürich und die Flughafenregion bis nach Rapperswil und Lachen erstreckt, deutlich besser da als viele andere Regionen der Eidgenossenschaft, wo es zuletzt teils starke Rückgänge gab.

Die Strategie von , die Region Zürich als Hub für Ausflüge und Tagesreisen etwa an den Rheinfall oder nach auf die Rigi zu etablieren, scheint damit aufzugehen. Besonders beliebt ist dabei offenbar die Subregion Zürich mit der Stadt, den Flughafengemeinden, dem Limmattal und dem Knonaueramt. Sie verzeichnet von Januar bis Dezember 2015 ein Plus von 4,8 Prozent bei den Übernachtungen.

Doch wie auch in anderen Schweizer Regionen nehmen in Zürich die von Gästen aus dem europäischen Ausland ab. Die Zahl der Logiernächte von Gästen aus Deutschland sank im 5,6 Prozent, die von Italienern um 2 Prozent, die von Spaniern um 9,2 Prozent. Zürich Tourismus führt das auf den starken Franken zurück. Steigende Übernachtungszahlen gab es hingegen von Gästen aus China (+36.2%), Indien (+36.4%) und Südostasien (+18.3%). Der größte Markt sind die Binnenlandreisenden aus der Schweiz mit über einer Million Hotelübernachtungen (+8.4%).

Doch auch die Zürcher Hoteliers leiden unter dem starken Franken, wenngleich er sich dort nicht auf die Übernachtungszahlen niederschlägt. Umsatzsteigerungen seien derzeit kaum möglich, so Zürich Tourismus. Neben dem Preisdruck auf die Hotellerie gebe es in der Region derzeit noch weitere Herausforderungen: Im Januar und im Februar 2016 verkündeten gleich mehrere Firmen (z.B. Zurich Versicherung) einen Stellenabbau. Das könnte Folgen haben für das SegmentNach dem Prozess der Aufteilung des relevanten Markts in Marktsegmente erhält man einzelne Segmente, die eine möglichst homogene Abnehmergruppe zusammenfassen.
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Business Travel. red/rk


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