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Ungewisse Zukunft: Kriege und Terrorismus verunsichern viele Reisende

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BAT-Tourismusanalyse

Zukunftsangst erreicht die Reisebranche

23. Februar 2016
von

HAMBURG. Krieg, Terrorismus, Wirtschaftskrise – die Unsicherheit erreicht die Reisebranche. Zum ersten Mal seit dem Höhepunkt der Finanzkrise sank nach Angaben der die ReiseintensitätErfasst den Anteil der Gesamtbevölkerung über 14 Jahre, der innerhalb eines Jahres eine Urlaubsreise von mindestens fünf Tagen/vier Übernachtungen unternommen hat.
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der Deutschen. Vor allem ältere Bundesbürger, die lange Zeit als die Hoffnungsträger der Reisebranche galten, seien zunehmend verunsichert und litten unter Zukunftsangst. „Die Mehrheit der Befragten möchte lieber in der Vergangenheit leben als in der Gegenwart“, sagte der Wissenschaftliche Leiter der BAT-Stiftung im Rahmen der Vorstellung der 32. Deutschen Tourismusanalyse zum Auftakt der MesseIm wirtschaftlichen Sinne eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Veranstaltung auf einem bestimmten Gelände, die es Produzenten oder Verkäufern einer Ware bzw.
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Reisen Hamburg 2016.

Nach Angaben von Reinhardt nahm die Reiseintensität der Bundesbürger bis zum Jahr 2013 kontinuierlich auf 57 Prozent zu. Im Jahr 2014 stagnierte die Reiseintensität und nahm 2015 um 3 Prozent auf 54 Prozent ab. Anlass zur Sorge gebe auch die Einschätzung zur wirtschaftlichen Entwicklung. „4 von 5 Befragten erwarten für 2016 eine Rezession in Deutschland“, sagte Reinhard. Bereits jetzt zeigten die Deutschen eine abnehmende Konsumlust und eine noch stärkere Preissensibilität.

Die ansteigende Zukunftsangst kann auch in diesem Jahr nach Einschätzung von Reinhard für eine leicht abnehmende Reiseintensität der Bundesbürger sorgen. So plane bereits jeder fünfte Deutsche, in diesem Jahr auf eine Urlaubsreise zu verzichten. Mehr als jeder Dritte würde zwar gern verreisen. Diese Befragten wüssten aber noch nicht, ob sie sich den Urlaubswunsch auch erfüllen könnten. Allerdings zeigten die Erfahrungen aus der Vergangenheit, dass jeder dritte Unentschlossene im Laufe des Jahres doch noch in den Urlaub fahren werde. „Der in Deutschland wird sich vermutlich auf dem Vorjahresniveau halten“, fügte Reinhardt hinzu.

Nach Angaben von Reinhardt gaben die Bundesbürger im vergangenen Jahr durchschnittlich 1109 Euro für ihren Haupturlaub aus. Damit stiegen die GesamtkostenDie Summe aller in einem Betrieb angefallenen Kosten einer bestimmten Periode.
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im Vergleich zum Vorjahr um 38 Euro pro Person. Innerhalb von 5 Jahren legten die Gesamtkosten pro Reisenden sogar um 165 Euro zu. Am Tag gaben die Urlauber im Schnitt 88 Euro aus.

Mehr zu der BAT-Reiseanalyse lesen Sie in Kürze in der gedruckten Ausgabe der AHGZ.


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