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Tot: Benoit Violier

© Restaurant

Spitzenküche

Sternekoch Benoit Violier begeht Selbstmord

1. Februar 2016
 Christoph Aichele

CRISSIER. Benoit Violier (44) ist tot. Der gebürtige Franzose, der im 3-Sterne-Restaurant de l'Hotel de Ville in Crissier bei Lausanne das kulinarische Geschehen verantwortete, hat offenbar Selbstmord begangen. Das melden Schweizer Zeitungen unter Hinweis auf Informationen der Schweizer Polizei. Demnach sei Violier in seinem Haus aufgefunden worden. Weitere Informationen wurden nicht bekannt.

Violier, geboren 1971 in Saintes (Charente-Maritime), gehörte zu den besten Köchen der Welt. Erst kürzlich war sein Restaurant von Kritikern des Rankings "La Liste" - vergleichbar dem britischen Ranking "World's 50 Best Restaurants" - zum besten Restaurant weltweit ausgezeichnet worden. Der Gault Millau kürte ihn 2012 zum Koch des Jahres. Große Betroffenheit herrscht nun unter namhaften Kollegen, darunter Paul Bocuse und Pierre Gagnaire.

Benoit Violier, der sein Handwerk bei Joel Robuchon, Fredy Girardet und Philippe Rochat lernte und auf Stationen in der Oberliga der französischen Gourmetküche zurückblickte, kochte seit 1996 im de l'Hotel de Ville. 1999 wurde er dort Küchenchef. Im Frühjahr 2012 übernahm er die Leitung - zusammen mit seiner Frau Brigitte. Die drei Michelinsterne hatte das Restaurant seit 1998.


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