Catering
Dennis Rother macht jetzt Premium-Catering
von Alexander Schmolke
DORTMUND. Dennis Rother hat ein neues Projekt am Laufen – die Manufaktur CulinaDo, die es seit dem 1. April gibt. Der 28-jährige Rother war drei Jahre Küchenchef im Florians, das von der KHC Westfalen GmbH betrieben wurde und in 138 Metern Höhe im Fernsehturm beheimatet war.
„Dort hat sich Dennis viele Fans erkocht“, sagt Ex-Betriebsleiter Dominik Schön. Alles war super, wäre da nicht die Baufälligkeit des Turms: Jedes Jahr gab es rund 100 Schließungstage wegen Sanierungsarbeiten, Ende März habe wurde daher die Reißleine gezogen und der Pachtvertrag gekündigt.
Bei der Suche nach neuen Aufgaben vergegenwärtigten sich die Florians-Protagonisten, die weiter bei der GmbH angestellt sind, die Erfolgsfaktoren des Turmrestaurants: „Spitzenküche, Topservice und ein spektakulärer Ort“, so Schön.
Und mit diesen drei Komponenten geht Manufaktur CulinaDo nun auf eine Art Tournee – in Form von Caterings und Events an ungewöhnlichen Orten: 80 Gäste kamen zu einem 5-Gänge-Menü in eine Kirche, je ein gutes Dutzend zu Tafeln in einem Flugzeughangar und im Mittelkreis des Bochumer Stadions. Demnächst steht ein Männer-BBQ in einer Brauerei auf dem Programm.
Den Service übernehmen daher nicht Studenten, sondern Profis aus alten Florians-Zeiten. „Nur mit erstklassigen Mitarbeitern funktioniert das Konzept“, sagt Schön, „zudem können wir so ein bisschen das Erbe des Florians’ aufrecht erhalten.“
Bei Manufaktur-Events gibt es etwa „gegrillten St. Pierre auf sauer mariniertem Koriandergemüse mit Bruschetta“ oder „gegartes Kalbsfilet mit Bärlauchjus an Feve-Bohnen, Spitzmorcheln und Agria-Kartoffeln“. „Mein Kochstil hat sich nicht verändert, bleibt französisch-mediterran mit regionalem Einschlag“, sagt Rother. Der einzige Unterschied: „Ich muss bei großen Veranstaltungen mehr auf Machbarkeit achten muss.“ Für 400 Gäste kann man eben nicht das gleiche kochen wie für 40.
Mehr zum Thema in einer der nächsten AHGZ-Ausgaben.
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