Neueröffnung
Jumeirah startet in Frankfurt
von Brit Glocke
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Zur Fotostrecke: Jumeirah Frankfurt Hotel
FRANKFURT/M. Mit mehr als einem Jahr Verzögerung ist es nun endlich soweit: Das 5-Sterne-Hotel Jumeirah Frankfurt startet das Soft Opening. 218 luxuriös ausgestattete Zimmer und Suiten, verteilt auf 25 Stockwerke, mit Blick über die Frankfurter Skyline stehen jetzt für Gäste offen. Es ist das erste Haus der Jumeirah Group in Deutschland. Der Pachtvertrag beläuft sich auf 20 Jahre. Generaldirektorin ist Dagmar Woodward. Sie managt ein Team von rund 200 Mitarbeitern.
Das Jumeirah Frankfurt ist Teil des Frankfurter PalaisQuartier-Komplexes, eines der derzeit bedeutendsten Innenstadtprojekte Europas. Dieses ist ein Projekt des niederländischen Investors MAB Development und Meyer Bergmann. Der moderne, verglaste Hotelturm bildet zusammen mit dem gegenüber liegenden Büroturm einen Kontrast zum barocken Nachbarn, dem Thurn und Taxis Palais, der im Rahmen des Bauprojekts PalaisQuartier nun nach historischem Vorbild wieder aufgebaut wurde.
Der 96 Meter hohe Hotelturm wurde vom deutschen Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann entworfen und umfasst auf 25 Stockwerken eine Gesamtfläche von 22.000 Quadratmetern. Für die Innenausstattung zeichnen Peter Silling & Associates Hotel Interior Design – HDI verantwortlich.
Braunnuancen wie Walnuss und Honig in Kombination mit Materialien wie Naturstein, Glas, Hölzern, Leder und edlen Textilien bestimmen das Bild im Jumeirah Frankfurt. Viele der Zimmer verfügen über ein offenes Badezimmerkonzept. Highlight in jedem Hotelraum ist ein großformatiges Originalgemälde des renommierten Leipziger Künstlers Hartwig Ebersbach.
Mit einer Mindestgröße von 35 Quadratmetern verfügt das Jumeirah Frankfurt über die größten Zimmer der Stadt. Darunter eine 115 Quadratmeter große Palais Suite und die Präsidenten Suite in der 24. Etage. Diese erstreckt sich über eine Fläche von 220 Quadratmetern und verfügt über zwei Schlafzimmer und eine private Sauna. Einzelzimmer sind ab 240 Euro, Standard-Doppelzimmer ab 750 Euro und die Presidential Suite für 5000 Euro buchbar.
Das gastronomische Angebot umfasst ein Restaurant mit 90 Sitzplätzen, eine Lobby-Bar und eine Chocolaterie. Als Executive Chef wurde Martin Steiner gewonnen, der zuvor als Küchenchef in die Stromburg tätig war. Für Tagungsgäste stehen vier Meetingräume (30 bis 100 Personen) und ein Ballsaal (364 Quadratmeter) zur Verfügung. Zudem bietet das Haus ein 400 Quadratmeter großes Spa der Jumeirah-Eigenmarke Talise.
Ein Interview mit Hoteldirektorin Dagmar Woodward lesen Sie am Samstag in der AHGZ.

