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1. Ortenauer Hotellerie-und Gastronomieforum
KÖLN/RUST. Chancen aufzuzeigen, wie Gastronomen durch Kreativität und den Einsatz von Innovationen zu mehr Wertschöpfung in ihren jeweiligen Betrieben finden, das will das "Ortenauer Hotellerie - und Gastronomieforum" (OHG). Der Branchentreff findet erstmals am 4. Mai im Europa-Park von Rust statt.
Veranstaltet wird er von der Familienbrauerei Bauhöfer (Ulmer Bier), Schwarzwaldsprudel und Spültechnikhersteller MEIKO. Als Referenten angekündigt haben sich unter anderem Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), 3-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt, Peter Hahn vom Deutschen Brauer-Bund und Gerhard Bruder vom Institute of Culinary Art.
"Wertschöpfungsmanagement, Erkennen und Nutzen des vorhandenen Potenzials, das heißt Mehrwert schaffen - das sind alles Faktoren mit bedeutendem Charakter", erläutert Dietmar Zapf, Vertriebsleiter beim Spültechnik-Herstellers MEIKO, die Idee zum Gastro-Forum. "Nur wer sich den Herausforderungen des stetigen Wandels des Marktes und den von Krisen geschüttelten Umfeldbedingungen professionell stellt, wird dauerhaft erfolgreich sein und sich nachhaltig vom Wettbewerb abheben."
Das greifen die Vorträge auf: So spricht beispielsweise Ingrid Hartges über die vom DEHOGA definierten Forderungen der Branche an die Politik. Dazu gehört beispielsweise die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für das Gastgewerbe, die Entlastung bei Lohnzusatzkosten oder die Flexibilisierung des Arbeitsrechtes. 3-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt (Traube/Tonbach) zeigt, wie sich durch neue Gerichte - etwa vegetarische Mahlzeiten - die Wertschöpfung eines Restaurants verbessern lässt.
Rechtsanwalt Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauerbundes, widmet sich dem Thema "Zuviel Staat in der Gastronomie" und wird sich speziell mit der Reglementierung des Alkoholverbots beschäftigen. Der österreichische Unternehmensberater Josef Meringer zeigt auf, wo in einem gastronomischen Betrieb Ressourcen stecken können, die bisher zur Verbesserung der Wertschöpfung noch nicht genutzt werden.
Gerhard Bruder stellt das von ihm gegründete und bisher einzigartige Netzwerk "Institut of Culinary Art" (ICA) vor. Darüber hinaus wird er die Ausbildungspläne des ICA mit seinen zertifizierten Modulen erläutern. Roland Berger von der Tune Management & Training AG, Muri/Schweiz, ist Experte für Qualitätsmanagement in der Industrie. Er erklärt, warum "nur" gut sein in der Gastronomie heute nicht mehr ausreicht. Maria Revermann weiß Antwort, wenn es um die Klärung von Fragen rund um die EU-konforme Hygieneparameter in der Küche geht.
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