Erstes Philippe Starck Hotel in Venedig eröffnet
VENEDIG. In der venezianischen Lagunenstadt hat Architekt und Designer Philippe Starck sein erstes Design Hotel geschaffen. Im dem ehemaligen Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert entstand eine magische Welt aus Spiegeln, Glas-Skulpturen, Antiquitäten und seltenen Büchern: das Palazzina Grassi.
Eigentümer des 5-Sterne-Hauses ist der Hotelier und ehemalige Rennfahrer Emanuele Garosci. Das Design-Hotel verfügt über 16 Zimmer, sechs Apartment-Suiten, einen Privatclub und ein exklusives Restaurant. „Venedig hat etwas Neues gebraucht, ein Gegenstück zur traditionellen Denkweise der Stadt - Starck war die Antwort. Palazzina Grassi ist eher wie ein Privatclub, eine Kombination aus Hotel und einzigartigen Räumlichkeiten, in denen Gäste wie Venezianer leben können“, so Garosci über das neue Hotel, das zu den Design Hotels zählt. Die Philosophie der Gruppe basiert auf der Kombination von Architektur & Design, Service und Gastronomie, die sich in ein stimmiges Gesamtbild fügen sollen. Zu den Design Hotels zählen rund 180 privat geführte Hotels in mehr als 40 Ländern.
Die Architektur des Palazzos ist von traditionellen italienischen Elemente wie freiliegenden Backsteinen geprägt, die sich mit zeitgenössischen Designelementen und Murano-Glas-Skulpturen verbinden. Die Zimmer mit Blick auf Venedigs Dächer sind mit großen indirekt beleuchteten Spiegeln, Böden aus venezianischem Holz und maßgefertigten Möbeln ausgestattet. In den Apartment-Suiten befinden sich die Betten in der Mitte des Raumes und sind von gläsernen Garderoben, weichen Teppichen und Couchtischen aus Stahl und Mondstein-Onyx umgeben.
Frühstück steht den Gästen ganztägig und überall im Hotel zur Verfügung. Anstatt an der Rezeption einzuchecken, können Gäste dies bereits auf dem Boot oder im Zimmer. Ein spezieller Shuttle mit einem Celli-Boot aus dem Jahre 1960 holt die Gäste ab und legt direkt am eigenen Privatsteg des Hotels an.
Im PG´s Restaurant & Bar wird die klare Designlinie des Architekten fortgeführt: Gäste können an sieben Meter langen monolithischen Festtafeln speisen, die aus Marmor und Glas bestehen. Die offene Show-Küche und die Bar interpretieren die traditionelle „Osteria“ auf moderne Art und Weise und bieten italienische Spezialitäten in gediegenem Ambiente. Im G Club, dem Privatclub des Hotels, können sich nicht nur Gäste mit Blick auf den Canale Grande bewirten lassen – auch Einheimische schätzen die Bar. red
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