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Siegerehrung in der Matjesmanufaktur: Firmenchef Hendrik Schwarz (r.) mit dem siegreichen Team und den Jury-Mitgliedern

© Helmut Heige

Wettbewerb

Adolf-Kolping-Berufskolleg gewinnt Matjes-Wettbewerb

30. Juni 2008
von

MARNE. Das Adolph-Kolping-Berufskolleg Münster hat die in diesem Jahr gewonnen. Mit ihrem Konzept „Matjes neoklassisch"  - einer Nordischen Bouillabaisse und einem Matjes-Carpaccio mit Apfel und rote Beete - konnten sich die Berufsschüler aus Münster im Finale in der Lehrküche des Berufsbildungszentrums in Meldorf durchsetzen. Auf den zweiten Rang kam die Willy-Brandt Schule Gießen mit ihrer Kreation „Matjes total in Mittelhessen". Den dritten Platz belegte die Mannschaft des Nelly-Pütz-Berufskolleg Düren mit ihrem Konzept „die Dürener Matjeswoche". Insgesamt hatten 14 Berufsschulen ihr Konzept für die 3. Matjesmeisterschaften eingereicht. Die Sieger erhielten 1000 Euro Preisgeld für ihre Klassenkasse. „Es war ein rundum gelungenes EventInszenierte Veranstaltung in meist außergewöhnlicher Umgebung , die Gäste durch ihre emotionale Ansprache aktivieren soll.
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", sagte der Inhaber der FirmaBezeichnung für den Namen eines Kaufmanns, unter dem dieser im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.
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Friesenkrone Hendrik Schwarz anlässlich der Preisverleihung in der Heringsmanufaktur in Marne.

Nach Angaben von Jury-Mitglied und Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands (VKD) Ctefan Wohlfeil sind die Matjesmeisterschaften ein Wettbewerb, der sich im Anspruch deutlich von gewöhnlichen Rezeptwettbewerben abhebt. „Wir wollen guten Unterricht an den Berufsschulen fördern", sagte Wohlfeil. Zu der Aufgabe, eine Aktionswoche zum Thema Matjes zu gestalten, gehöre außer der Beschreibung des Konzeptes der Entwurf der Gerichte und der Speisekarten ebenso wie die Gestaltung von Werbemitteln sowie eine fachgerechte Kalkulation der Rezepturen. „Vor allem im Bereich Kalkulation gibt es noch viele Schwachpunkte", fügte Wohlfeil hinzu.
In dem Wettbewerb lernten die Schüler sowohl Teamgeist zu entwickeln als auch ihr Konzept vor einer Jury zu präsentieren. „Die Schüler sollen lernen, im Berufsleben auch ihrem Chef Ideen zu verkaufen", sagte Wohlfeil. Außerdem sei der Wettbewerb sehr praxisorientiert und die gewonnenen Erkenntnisse könnten später im Betrieb umgesetzt werden. Viele Berufsschulen in Deutschland wagten bisher jedoch kaum Experimente.
Nach Angaben des VKD-Präsidenten sollen die Matjes-Meisterschaften keine Eintagsfliege bleiben. Nach den Meisterschaften im Frühjahr solle es auch im Herbst einen Wettbewerb geben. Wohlfeil: „So stelle ich mir die Zusammenarbeit von Verband, Schule und Wirtschaft vor."
www.friesenkrone.de/


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Siegerpose: (von links) Sven Luther und Kim Rathmann vom Frankfurter Suppenshot mit Johann Grassmugg vom VKD
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