Hotellerie
Bayerischer Hof: Nach Steuersenkung nun Investitionen
von Astrid Filzek-Schwab
MÜNCHEN. Seit Jahresbeginn beträgt die Umsatzsteuer für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben statt 19 nur noch 7 Prozent. Aufgrunddessen will Hotelchefin Innegrit Volkhardt vom Luxushotel Bayerischer Hof in München im Jahr 2010 mehr investieren: Umgebaut werden die Zimmer und Suiten. Ursprünglich waren Zimmerumbauten in Höhe von 5 Mio. Euro geplant, die dann aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Prognosen auf 3,5 Mio. Euro reduziert wurden. "Durch den ermäßigten Mehrwertsteuersatz können die Umbauten nun in voller Höhe getätigt werden", sagte die Hotelchefin zur AHGZ.
Eine Herausforderung ist und bleibt die Reform für manche Hoteliers, wenn es um das Frühstück geht. Durch die Mehrwertsteuer-Reduzierung für Übernachtungen muss künftig das Frühstück separat auf der Rechnung ausgewiesen werden. "Es gibt aber im Bayerischen Hof keine Probleme, denn mit dem bestehenden System sind veränderte Steuersätze ohne Probleme buchbar. Natürlich war die Steuersatzumstellung der vorhandenen Preise in den ersten Tagen etwas aufwändiger - besonders für die Packages, da diese sowohl Logis wie auch Gastronomie- und Spa-Leistungen beinhalten", bestätigte Volkhardt. Danach habe sich die Lage sofort normalisiert, es sei mittlerweile kein großer Aufwand mehr.



