Hotellerie
Bremen: Kleinstes Hotel der Welt soll verkauft werden
von Thomas Klaus
BREMEN. Das wohl kleinste Hotel der Welt steht vor einem großen Einschnitt. Denn das Hochzeitshaus im Schnoor-Viertel soll verkauft werden: Dieses Hotel wurde über drei Etagen gebaut. Und es ist lediglich vier Schritte breit und vier Schritte tief. In erster Linie gehören Liebes- oder Ehepaare zu den Mietern. Folgerichtig wird gerne im Erdgeschoss das Sektfrühstück eingenommen, im zweiten Stock das Bad mit Whirlpool genutzt und im dritten ein weißes Himmelbett "getestet".
Besitzer Ortwin Fritsche informierte nun darüber, dass sich bereits einige Makler um den Verkauf kümmern. Der 66-Jährige betreibt die berühmte Herberge, über die schon weltweit in Medien berichtet wurde, eher aus Liebhaberei. Und für die hat er immer weniger Zeit, weil der gelernte Luft- und Raumfahrtingenieur als Dozent für Windenergie-Themen ausgelastet ist. 340.000 Euro soll das Mini-Haus aus dem Jahre 1639 kosten. Ob es künftig als Hotel weiter geführt oder aber nur noch privat genutzt wird, hängt vom Käufer und dessen Plänen ab.
