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Finanzen

Chip-Panne: Banken arbeiten an flächendeckender Reparaturlösung

12. Januar 2010
von  Ulrich Jungk

BERLIN. Kleiner Chip mit verheerender Wirkung: Nachdem im Inland das Abheben an Geldautomaten und Bezahlungen im Handel mit der Girocard (ec-Karte) wieder überall möglich sind, arbeitet die gesamte deutsche Kreditwirtschaft seit letzter Woche gemeinschaftlich an einer flächendeckenden Reparaturlösung für die betroffenen Karten. Als favorisierte Lösung prüft die Kreditwirtschaft derzeit die Möglichkeit, im Zuge eines Softwareupdates die Karte zu reparieren. Dies könnte erfolgen, wenn der Kunde seine Karte am Geldautomaten einsetzt.

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) will diese Möglichkeit voraussichtlich spätestens Mitte Februar den betroffenen Kunden - das sind ca. 15 Prozent aller Kunden der Genossenschaftsbanken - zur Verfügung stellen. Dieses Reparaturverfahren ist aus Sicht des BVR die für Kunden komfortabelste Lösung, da die Behebung des Kartendefektes automatisch im Zuge einer ohnehin erfolgenden Bargeldverfügung stattfindet. Hierfür werden die Volksbanken und Raiffeisenbanken alle 18.000 genossenschaftlichen Geldautomaten ihren Kunden rund um die Uhr zur Verfügung stellen. Außerdem hat diese Lösung für Kunden im Vergleich zum Austausch der Karte den Vorteil, dass sie sich keine neue PIN merken müssen.

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