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Branchenpolitik

Deutsche Tourismuswirtschaft legt Wahlcheck vor

28. August 2009

BERLIN. Wie stehen die Kandidaten für den nächsten Bundestag zu den zentralen Forderungen der Tourismuswirtschaft? Dieser Frage geht jetzt der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) mit seinem jetzt veröffentlichten zur 2009 nach.

„Nur, wenn die Infrastruktur in Deutschland bedarfsgerecht ausgebaut wird, gerechte Wettbewerbsbedingungen für die Branche geschaffen werden und Klima- und Verbraucherschutz durchdacht und mit Augenmaß umgesetzt werden, kann die Branche dem Bedürfnis der Deutschen nach Reisen und Mobilität auch künftig gerecht werden“, betonte BTW-Präsident Klaus Laepple. Die Tourismuswirtschaft wolle deshalb wissen, ob die potenziellen Bundestagsabgeordneten bereit sind, sich für diese Anliegen stark zu machen.

Politische Baustellen gebe es in Sachen viele: „Überfüllte Straßen, Warteschleifen im Flugzeug oder die Gefahr steigender Hotelpreise und ausbleibender Touristen in den Innenstädten “, zählte Laepple auf. Der Mehrwertsteuersatz für Hotellerie und Gastronomie müsse auch in Deutschland endlich auf sieben Prozent gesenkt werden, um nationale wie internationale Wettbewerbsverzerrungen abzubauen, forderte der BTW-Präsident. Zudem müssten Flughäfen, Straßen und Schienen bedarfsgerecht ausgebaut werden.

Diese und weitere Forderungen mit den zugehörigen Hintergrundinformationen sind im Wahlcheck der Tourismuswirtschaft zusammengefasst. Laepple: „Mittels der enthaltenen Wahlcheckliste fragen wir die Kandidaten natürlich ganz direkt nach ihren Positionierungen zu unseren Forderungen. Gleichzeitig wollen wir mit dem Wahlcheck aber auch ein Stück weit aufklären, warum wir diese Forderungen haben und welche Folgen ein Ignorieren unserer Anliegen haben könnte.“

Die Broschüre geht in diesen Tagen unter anderem den Direktkandidaten für die Abgeordnetenplätze zu. red

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