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Tourismus

Deutsche Urlauber bleiben lieber daheim

24. September 2008

TRIER. "Balkonien" liegt bei den Deutschen wieder im Trend: Wie die aktuelle Urlaubsanalyse des Europäischen Tourismus-Instituts (ETI) in Trier zeigt, leisteten sich in diesem Jahr nur noch 43,5 Prozent einen Sommerurlaub.

Damit sind weitaus weniger Deutsche in diesem Jahr verreist als noch 2007. Da war es noch jeder zweite (50 %). Die Gründe sind schnell aufgezählt: 16 Prozent gaben die hohen Energiepreise an, jeder Fünfte stöhnte über die gestiegenen Sprit- und Ölpreise.

Diejenigen, die auf ihren Urlaub nicht verzichten wollten, entschieden sich laut ETI-Studie häufig für ein Reiseziel innerhalb Deutschlands (37,2 %). Dabei stand vor allem Bayern ganz oben auf der Liste, das mit 21,7 Prozent die meisten Urlauber anziehen konnte.

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