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Seit Jahrzehnten in der Oberliga: Spitzenkoch Alain Ducasse

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Michelin Frankreich

Ducasse gewinnt und verliert

2. Februar 2016
 Christoph Aichele

PARIS. Der neue Frankreich liegt vor - und damit Neuigkeiten, die die Köchezunft und Gourmets alljährlich mit Spannung erwarten. Wichtige Ergebnisse in Kürze: Insgesamt bekamen 600 Restaurants zwischen Cote d'Azur und Normandie mindestens einen Stern, 52 Lokale sind neu dazugekommen - darunter das der erst 21-jährigen Julia Sedefjian vom Les Fables de la Fontaine in Paris und das des 23-jährigen Angelo Ferrigno vom Maison des Cariatides in Dijon.

Neu in der 2-Sterne-Liga sind zehn Restaurants. Das La Grande Maison in Bordeaux (Joël Robuchon), das JY's in Colmar (Jean-Yves Schillinger), das 1920 in Megève (Julien Gatillon), das Paloma in Mougins (Nicolas Decherchi) und das Sylvestre in Paris (Sylvestre Wahid). Außerdem das Le Gabriel (Jérôme Banctel), das Le Grand Restaurant (Jean-François Piège), das L’Abeille (Christophe Moret) und das Histoires (Mathieu Pacaud), alle in Paris, sowie die Villa René Lalique in Wingen-sur-Moder (Jean-Georges Klein).

Insgesamt gibt es in Frankreich 26 Restaurants mit drei Michelin-Sternen: In die 3-Sterne-Klasse aufgestiegen ist Christian Le Squer mit seinem Le Cinq im Four Seasons Hotel George V in Paris. Auch Starkoch Alain Ducasse (59) vom Pariser Plaza Athenee hat seinen dritten Stern zurück. Zugleich stufte der Michelin aber das ebenfalls von ihm geleitete Le Meurice auf zwei Sterne herab. Enttäuschung auch im bisherigen 3-Sterne-Restaurant Relais Bernard Loiseau im burgundischen Saulieu: Das Restaurant verlor einen Stern.

Überschattet wurde die Veröffentlichung des Guide Michelin vom Selbstmord des Spitzenkochs Benoît Violier (AHGZ.de berichtete). Die Verleger und anwesende Spitzenköche legten für ihn eine Schweigeminute ein.


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Gruppenfoto mit Sterneköchen: (von links) Jan Hartwig, Andreas Krolik, Florian Zumkeller, Michael Ellis, Sven Nöthel, Joachim Busch, Micha Schäfer, Sebastian Frank, Thomas Schanz, Kevin Fehling
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