Samstag in der AHGZ
Feuer frei im Ländle
von Holger Zwink
Berlin/Stuttgart. In der Gastronomie wird es kein bundeseinheitliches, striktes Rauchverbot geben. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt mit Kollegen aus den Ländern. Allerdings – so die Minister – sollten wenigstens die Ausnahmeregelungen für abgetrennte Nebenräume und kleine Eckkneipen möglichst einheitlich sein.
Nägel mit Köpfen hat indessen die Koalition in der vergangenen Woche in Baden-Württemberg gemacht. In Einraumkneipen bis zu einer Größe von 75 Quadratmetern soll dort wieder geraucht werden dürfen, wenn keine zubereiteten Speisen angeboten werden, es eine Kennzeichnung gibt und nur Erwachsenen Zutritt gewährt wird.
Beim DEHOGA Baden-Württemberg freut man sich über die Willenskundgebung des Kabinetts. „Die Sache geht in die richtige Richtung“, sagte Sprecher Daniel Ohl gegenüber der AHGZ. „Es war richtig, sich ins Zeug zu legen.“
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