Marktdaten

Teilzeit als Ideal: Nur so halten deutsche Frauen Job und Beruf für vereinbar

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Studie

Frauen bevorzugen Teilzeitbeschäftigung

23. Februar 2011

FRANKFURT/M. Geht die Frauenquote-Debatte an Wirklichkeit vorbei? Eine des Instituts für Demoskopie im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) kommt zu dem Ergebnis: ja. Demnach sehen 59 Prozent der Frauen ihr Rollenideal als Mutter in Teilzeitbeschäftigung. Lediglich 18 Prozent der Frauen würden sich in der Rolle als voll berufstätige Mutter wohlfühlen.

Der Allensbach-Untersuchung zufolge würden zwar ein Fünftel der in berufstätigen Mütter ihre Arbeit gerne ausweiten. An Vollbeschäftigung denke dabei aber nur Minderheit.

Ideal der Mutter in Teilzeitbeschäftigung

Trotz der gestiegenen Erwerbsquote von Frauen (Alte Bundesländer 70 Prozent, neue Bundesländer 76 Prozent) und der Tatsache, dass 51 Prozent der Absolventen von Fach- und Hochschulen sind, bleibe die Vollzeitberufstätigkeit in Deutschland der Studie zufolge das Ideal einer Minderheit. Das Gros der Frauen (59 Prozent) der Frauen unter 45 liegt mehr daran, die Mutterrolle mit einer Teilzeitbeschäftigung zu verbinden. Die Sorge vor Überforderung und einer zu Lasten der Kinder gehenden Berufsorientierung werden als Gründe genannt.

Allerdings gehen hier die Vorstellungen zwischen den alten und den neuen Bundesländern auseinander: In den neuen Bundesländern sind in Vollzeit beschäftigte Mütter Gang und Gebe. Auch ist die Einstellung zur Fremdbetreuung von Kindern eine andere. Das gleiche gilt für europäische Nachbarländer wie Frankreich.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Gleichwohl, so Allensbach, sagen 63 Prozent der gesamten deutschen Bevölkerung, dass Familie und Beruf in Deutschland schwer zu vereinbaren seien. Flexiblere Arbeitszeitmodelle und eine verbesserte Betreuungsinfrastruktur werden als Lösung angesehen.

Auch dem DEHOGA
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Bundesverband ist an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegen. Er engagiert sich daher im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“. Es wurde in einer gemeinsamen Initiative des Bundesfamilienministeriums und des DIHK ins Leben als Teil des gleichnamigen Unternehmensprogramms 2006 gerufen.

„Familienfreundliche Arbeitsbedingungen haben sich auch in unserer Branche als Schlüssel für erfolgreiches PersonalmanagementBereich eines Unternehmens, der sich um den planmäßigen Umgang mit dem Produktionsfaktor Arbeit kümmert .
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bewährt", sagt Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbands. "Wir wollen, dass insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen dieses Potential erkennen und als lohnendes Managementinstrument für sich nutzen." red


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