Personalia
Gerhard Mitrovits folgt Gianni van Daalen in Moskau
von Barbara Goerlich
JAKARTA/MOSKAU/FRANKFURT. Das Direktoren-Karussell bei Kempinski dreht sich munter weiter. Kaum ist der Wechsel von Stephan Interthal ins Kempinski Beijing vollzogen, und hat Gianni van Daalen seinen GM-Posten im Baltschug Kempinski Moskau mit dem Direktionssessel des Berliner Adlon vertauscht - zumindest interimsweise - wechselt Gerhard Mitrovits (56) von Jakarta an die Moskwa.
Gut zwei Jahre bereitete der gebürtige Österreicher in der indonesischen Hauptstadt die Wieder-Eröffnung des traditionsreichen, komplett umgebauten und erweiterten Hotel Indonesia vor, das im Frühsommer 2009 an den Start ging. Jetzt ist sein Nachfolger Jens Marten Schwass vom Gravenbruch Kempinski bereits eingetroffen (ahgz.de berichtete), und Mitrovits übernimmt die wichtige GM-Position im russischen Flaggschiff der Kempinski-Kette.
Mitrovits reiste von Jakarta bei sommerlichen Temperaturen von 30 Grad via Frankfurt ins winterliche Moskau, wo derzeit minus 20 Grad herrschen. „Hätte ich bloß was G'scheits gelernt", scherzt der Manager im Gespräch mit der AHGZ. Die Übersiedlung von Frau Beate und Tochter Olivia von Asien nach Moskau ist ebenfalls bereits vollzogen. Mitrovits, der aufgrund seiner Initialen unter dem Spitznamen „gem" (englisch für Juwel) bekannt ist, freut sich, sich Europa geographisch wieder anzunähern.
Mitrovits hatte seinen Job als General Manager des Steigenberger Frankfurter Hof in der Mainmetropole vor knapp drei Jahren aufgegeben, um mit 53 Jahren „noch einmal international tätig zu sein". Bei Kempinski boten sich dem erfahrenen Hotelier, der zuvor bei InterContinental zahlreiche Führungspositionen inne hatte, die besten Chancen, noch einmal auf der Weltbühne der Hotellerie durchzustarten.

