Branchenpolitik
Hoffnung auf reduzierten Mehrwertsteuersatz sinkt
POTSDAM. Ein niedrigerer Mehrwertsteuersatz für das Hotel- und Gaststättengewerbe scheint derzeit in weite Ferne gerückt. Laut Welt Online denkt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) nicht daran, etwas am System der reduzierten Mehrwertsteuersätze zu tun. So habe Steinbrück bei einem Treffen mit Unternehmern in der Industrie- und Handelskammer Potsdam auf die Frage eines Hoteliers geantwortet.


Günter Arnemann
28.03.2008 um 08:29
Betreff: Kommentar zum Artikel
Unsere Politiker verwenden gerne das Wort Globalisierung, um den Bürgern vorzugaukeln wie aktiv Sie (sie) sind um das Land wettbewerbsfähiger zu machen.
Dabei sprechen diese Personen von einer dreiprozentigen Mehrwertsteuererhöhung und verwechseln dabei 3% und Dreiprozentpunkte. Dreiprozentpunkte von 16 Prozent auf 19 Prozent
ist eine Steuererhöhung von 18,75 Prozent.
Reduzierter Steuersatz, in unserer Region gibt es einige Bergbahnen deren Besitzer sind, ein Energieriese aus dem Rheinland, eine wohlgepolsterte Bank und ein Pharmakonzern. Diese Herrschaften haben eine Reduzierung Ihres Steuersatzes zum Jahresanfang erhalten. Herr Steinbrück sagt eine Reduzierung kommt überhabt nicht in Frage. Warum bei diesen Gesellschaften Herr Steinbrück und wo bleibt die Gleichbehandlung der Bürger.
Kollegen im angrenzenden Ausland haben bei gleicher Arbeit, Leistung und Umsatz eine um Zwanzigprozent höhere Wertschöpfung. Dies hat eine Studie ergeben alleine schon wegen der Mehrwertsteuer.
Wollen wir weiter Gäste als Konsumenten haben, so währe für diese bedeutende Mittelschicht für das Hotel und Gaststättengewerbe eine Steuerreform dringend notwendig. So Kümmern sich die Verantwortlichen aus Politik und einiger Wirtschaftsverbände, sowie der Industrie und Handelskammer überhaupt nicht um die Konjunktur des Binnenmarktes.