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Tourismus

Hotels.com-Umfrage: Keine Reise ohne Schwarzbrot

29. Juli 2010

BERLIN. Deutsche wollen auf heimische Lebensmittel auch in ihrem Urlaub nicht verzichten. Das ergab eine Umfrage des Hotelbuchungsportals . Demnach lande in jedem vierten Reisekoffer mindestens ein Paket deutsches Brot. Mehr als 60 Prozent der Reisenden aus Deutschland vermissen das liebgewonnene Grundnahrungsmittel bei einem Trip ins Ausland, 26 Prozent sogar so sehr, dass sie es gleich einpacken und mitnehmen. Aber das ist nicht das einzige Stück Heimat, dass sich in vielen Koffern wiederfinden lässt.

Aspirin, Brot und Currywurst

Ganz oben auf der Liste deutscher Urlaubs-Importe steht Aspirin. Kaum ein Reisender (82 Prozent) verlässt die Heimat ohne das bekannte Schmerzmittel. Generell scheint eine Skepsis in Sachen Medikamenten aus dem Ausland bei den Befragten zu herrschen, denn die Reiseapotheke wird meist von zu Hause mitgebracht. Auf Platz zwei der beliebtesten Heimatimporte liegt Schwarz- und Roggenbrot (26 Prozent), gefolgt von Kosmetika und Sonnenschutzmittel (18 Prozent), Instant-Kaffee (14 Prozent) und Currywurst (drei Prozent).

Urlaubsshorts sind Spendierhosen

Desweiteren wollte das Hotelbuchungsportal herausfinden, wie es der deutsche Urlauber mit dem Trinkgeld hält. 64 Prozent der Befragten gaben an, sich über die Trinkgeldgepflogenheiten des Urlaubslandes im Vorfeld zu informieren. Allerdings sei die Hälfte der Reisenden davon überzeugt, im Ausland grundsätzlich zuviel Trinkgeld zu zahlen.

60 Prozent meinen, während der Ferien mehr Trinkgeld für eine Leistung zu geben als zu Hause. Wie viel Trinkgeld er gibt, bemisst der deutsche Urlauber vor allem am Service (79 Prozent). Aber auch die lockere Urlaubsstimmung (16 Prozent) oder die günstige Währung (fünf Prozent) seien zahlungskräftige Argumente für ein höheres Trinkgeld. red

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