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In den Ferien knausern die Deutschen nicht
STUTTGART. Die Deutschen packen für ihren Urlaub nicht nur die Bade-, sondern auch die Spendierhosen ein. Eine deutliche Mehrheit gibt in der Umfrage „Bequem bezahlen“ von Visa Europe an, im Urlaub besonders freizügig mit Geld umzugehen. So verwandeln sich alljährlich 63 Prozent der Bundesbürger fernab der Heimat in spendable Gönner.
Doch nicht nur im Urlaub, sondern auch während der Freizeit daheim gönnen sich die Deutschen gern selbst etwas. Immerhin die Hälfte der Männer gibt für ihr Hobby freizügig mehr Geld aus als geplant. Bei den Frauen scheint das größte Hobby Shopping zu sein: Ebenfalls rund 50 Prozent werden beim Einkaufen sorglos und legen mehr Geld als geplant in Kleidung, Schuhen und Accessoires an.
Viele Spontanausgaben in der Freizeit führen zudem offenbar zu Erinnerungslücken. Bei drei von fünf der Befragten (58 Prozent) verschwinden pro Woche bis zu dreißig Euro aus dem Porte-monnaie, ohne dass sie die Ausgaben nachvollziehen können. Pro Jahr verschwinden so bis zu 1440 Euro. Bei einem durch-schnittlichen Nettoeinkommen von 1504 Euro pro Monat (Quelle: Statistisches Bundesamt, vorläufiges Ergebnis für 2006) wird somit rund ein Monatseinkommen ausgegeben – ohne Erinnerung an die kleinen Freuden, die Mann oder Frau sich damit gemacht haben. Immerhin zwei Prozent der Befragten weisen sogar bedenkliche Erinnerungslücken hinsichtlich ihrer Ausgaben auf: Sie können nicht nachvollziehen, wofür sie zwischen 100 und 500 Euro ausgegeben haben.
Für die Studie „Bequem bezahlen" hatte TNS Emnid im Auftrag von Visa Europe 1004 Männern und Frauen ab 14 Jahren in Deutschland telefonisch befragt.
www.visa.de
