Deutscher Hotelkongress

Innovative Konzepte: Diese bekamen die Teilnehmer der AHGZ-Trendtouren zu sehen.

© ahgz

Trendtouren

In der Monkey Bar pulsiert Berlin

31. Januar 2016
von

BERLIN. Gäste lieben Design, Details und Lokalität. Sie wollen im Hotel nicht nur schlafen, sondern etwas erleben und mit  Locals - Einheimischen - ins Gespräch kommen. Deshalb verstehen sich innovative Hoteliers mittlerweile als Mittler von Treffpunkten. Und wer die Gäste überzeugt, wird zum Hotspot, wie die im 25 hours Hotel Bikini Berlin. Hier spiegelt sich der Großstadt-Dschungel wieder, ganz nach dem Motto des Hotels: Urban Jungle.

Als Ideenschmiede junger Gastro-Gründer und Standort innovativer Hotelkonzepte bietet Berlin reichlich Potenzial. Davon konnten sich auch die Teilnehmer der AHGZ-Trendtouren überzeugen, die im Rahmen des Deutschen Hotelkongress angeboten wurden. In Kooperation mit Kindai Projects wurden Betriebe ausgesucht, die sich mit innovativem Konzept am Markt positionieren.

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zeigte folgende Hotels an: das Amano Grand Central Hotel am Berliner Hauptbahnhof (250 Zimmer), das Wallyard Concept Hostel (21 Zimmer) in Moabit und das 25 hours am Berliner Zoo (149 Zimmer). Was deutlich wurde: Über starke F&B-Konzepte, auch Events oder Kunstprojekte wollen die Hoteliers bei Touristen, Geschäftsleuten und Locals punkten. Während im 25 hours die Monkey Bar und auch das Restaurant Neni Selbstläufer geworden sind, steht dem Amano Grand Central noch Arbeit bevor. Um das Hotel herum ist Baustelle, ein Stadtteil muss erst wachsen. Der Anspruch der Macher: Ein Hotel soll nicht nur Schlafstätte sein, sondern 24 Stunden am Tag leben.

Bei der Gastro-Trendtour, geführt von , standen Herkunft und Ursprünglichkein der Speisen und Getränke im Mittelpunkt. Beispielsweise unter dem Motto "brutal lokal" im Restaurant „Nobelhart & Schmutzig“, das SommelierBerufsbezeichnung für Mitarbeiter, der in einem Restaurant den Inhaber und die Gäste hinsichtlich des Weinangebots des Hauses berät.
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Billy Wagner im Kreuzberger Teil der Friedrichstraße eröffnet hat. Zusammen mit Chefkoch Micha Schäfer setzt er auf Kreativität durch Selbstbeschränkung. Oder aber im Brlo in Mitte, wo handwerklich Caft Beer gebraut wird. Im Herz und Niere in Kreuzberg hat man darüber hinaus den Anspruch, nur ganze oder halbe Tiere zu verarbeiten, ganz nach dem Motto: From Nose to Tail (von der Schnauze bis zum Schwanz).


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Engagiert auf dem Podium: Beim Deutschen Hotelkongress diskutierten (von links) Udo Lülsdorf, Josephine Gräfin von Brühl, Arne Erichsen und Gabriele Schulze.
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