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Freude über die guten Ergebnisse: (von links)  Erlfried Baatz, Hans-Henning Wiegmann, Andreas Brokemper, Mitglieder der Geschäftsführung von Henkell & Söhnlein.

Konzerne

Jahrespressekonferenz Henkell & Söhnlein: Umsatz in 2007 um 11 Prozent gestiegen

Im April hat der Konzern den italienischen Prosecco-Anbieter Mionetto übernommen

16. Juni 2008

WIESBADEN. „Wir sind ein Haus, das sich mit besonderer Leidenschaft um die Gastronomie kümmert,“ sagte Hans-Henning Wiegmann, Sprecher der GeschäftsführungDas leitende natürliche Organ einer juristischen Person .
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, bei der der Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG in Wiesbaden. Neue Absatzperspektiven in der Gastronomie gewann Henkell und Söhnlein auch durch die zum 1. April erfolgte ÜbernahmeDies kann mit oder gegen den Willen des Managements erfolgen.
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des italienischen Prosecco-Anbieters Mionetto S.p.A.

Henkell & Söhnlein kann auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurückblicken. Der UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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der Gruppe stieg um insgesamt knapp 11 Prozent auf 569 Millionen Euro. Der Inlandsumsatz wurde zum Vorjahr zweistellig um 10,4 Prozent auf 340 Millionen Euro gesteigert. Auch die ausländischen Tochterunternehmen haben durch eine
insgesamt gute Entwicklung zu der Umsatzsteigerung der Gruppe beigetragen.
Durch die bereits vor Jahren begonnene Expansion auf die zentraleuropäischen
Märkte wächst das Unternehmen dort überdurchschnittlich.
Der Gruppenabsatz stieg insgesamt um 7,4 Prozent auf umgerechnet 220 Mio. 0,75-l-Flaschen. Im Einzelnen erreichte das Verkaufsplus im Bereich Sekt, nach wie vor der größte Absatzanteil des Unternehmens, eine Steigerung um 6,5 Prozent. Es wurden insgesamt 142 Millionen 0,75-l-Flaschen verkauft.

Das leichte Minus im Weinabsatz von 4,8 Prozent auf 31,6 Mio. 0,75-l-Flaschen ist eine Folge der Konzentration auf höherwertige Markenangebote. „Wir haben in Tschechien die Tafelweine abgeschafft. Unsere deutschen Weingüter G.H. von Mumm und Schloss Johannisberg im Rheingau sind im Wesentlichen immer ausverkauft“, erläuterte Wiegmann. „Sehr erfolgreich, vor allem im Export, sind auch die Deinhard-Markenweine.“
Im Spirituosengeschäft wurde mit 46,4 Mio. verkauften 1/1-Flaschen und einer
Absatzsteigerung um 21,1 Prozent ein neuer Absatzrekord aufgestellt. Wachstumsträger war der langjährige Marktführer Wodka Gorbatschow. Einen positiven Beitrag leistete auch die erstmalige Konsolidierung der von Racke übernommenen Marken Der Gute Pott und Stern-Marke. „Preispflege, Markenpflege und InnovationBezeichnung für die Suche nach Neuentwicklungen, Verbesserungen und Veränderungen der Unternehmensleistungen.
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haben die Dynamik dieses Unternehmens weiterhin unter Beweis gestellt,“ freute sich Wiegmann.
Weiter vorangetrieben wurde auch die Internationalisierung der Gruppe. Mit der Übernahme des ukrainischen Sektmarktführers, der Kiewer Sektkellerei, und dem im April diesen Jahres erfolgten Erwerb der qualifizierten Mehrheit an der Mionetto S.p.A, ist Henkell & Söhnlein heute in zehn europäischen Ländern mit eigenen Tochtergesellschaften vertreten. In sechs Ländern ist die Gruppe Marktführer für Sekt und in jeweils zwei Ländern Marktführer für Wein und Wodka.

Innovation und Ausblick

Geprägt war das Jahr 2007 darüber hinaus von zahlreichen Neuheiten: So kam unter anderem mit Carstens SC Bio der erste deutsche Bio-Markensekt aus kontrolliertem Anbau sowie mit Francesco Yello der erste Prosecco in einer modernen 0,2-l-Aluminium-Flasche auf den Markt. Zudem wurden unter den Marken Fürst von Metternich und Söhnlein Brillant zwei Rosé-Varianten erfolgreich eingeführt.
Wodka Gorbatschow wurde durch das Verfahren der dreifachen Kältefiltration und
einer optimierten Ausstattung weiter aufgewertet. Zur ProWein 2008 wurde Wodka Gorbatschow Citron in der gefrosteten Flasche vorgestellt, der dem aktuellen Wunsch der Verbraucher nach leicht aromatisiertem Wodka entspricht und auch als Basis für Cocktails bestens geeignet ist. Scharlachberg Xtra Reserve rundet das Sortiment mit einem Weinbrand der höchsten Qualitätsstufe ab.

Der Sektmarkt insgesamt, so Wiegmann, sei zu Beginn des Jahres 2008 leicht rückläufig gewesen. Bei Henkell & Söhnlein wurden aufgrund gestiegener KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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zahlreiche Preiserhöhungen bei beliebten Produkten wie Henkell Trocken, Söhnlein Brillant, Carstens SC Bio, Wodka Gorbatschow und Der Gute Pott vorgenommen, die zu Absatzeinbußen führen könnten. „Die Kosten für das Unternehmen sind stark gestiegen, angefangen von den Logistikpreisen über Kartonagen, Flaschen bis hin zu den Grundweinen“, erklärte Dr. Wiegmann und unterstrich: „Wenn man auf die Weitergabe dieser gestiegenen Kosten verzichtet, dann muss man an anderer Stelle sparen und an anderer Stelle, sprich Qualität, spart dieses Unternehmen nicht.“

Beliebte Gastronomie-Marken

In Deutschland beschäftigt Henkell & Söhnlein 527 Mitarbeiter, davon allein 25 im Gastronomie-AußendienstMan unterscheidet zwischen unternehmenseigenem Außendienst und freien Handelsvertretern vor Ort.
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. Weltweit arbeiten 1615 Mitarbeiter für Henkell & Söhnlein, einem Tochterunternehmen der Oetker-Gruppe. Besonders aktiv ist das Wiesbadener Unternehmen im Sektbereich in der Gastronomie bisher mit den Premium-Marken Adam Henkell, Menger-Krug und Fürst von Metternich Riesling Sekt. Die Pikkolo-Flasche von Henkell Trocken ist im deutschen Gastgewerbe am stärksten vertreten. Im Spirituosen-Bereich sind Wodka Gorbatschow und Wodka Gorbatschow Platinum starke Gastronomie-Marken, Wodka Gorbatschow findet sich auch in vielen Minibars. Barkeeper schätzen besonders die Wodkas des Unternehmens sowie Batida de Coco, Brandy Cardenal Mendoza, Scharlachberg Meisterbrand und Der Gute Pott. Als Sekt im Bankett-Bereich haben sich die Marken Schloss Biebrich und Schloss Rheinsberg etabliert. Im August 2008 endet die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit von Henkell & Söhnlein als Vertriebspartner des Champagners Laurent-Perrier. Damit werden sich die Vertriebsaktivitäten des Unternehmens im Champager-Bereich auf die eigene Champagnermarke Alfred Gratien konzentrieren. „Wir wollen die Marktstellung von Alfred Gratien in Handel und Gastronomie weiter auszubauen“, so Wiegmann.

Das Unternehmen in Zahlen
GeschäftsjahrDie Zeitspanne, für die ein Jahresabschluss angefertigt werden muss sie beträgt höchstens 12 Monate.
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2007 (2006) Veränderung zum Vorjahr
Gruppenumsatz in Mio. Euro 569,0 (513,1) +10,9 %
Inland: 340,0 (307,9) +10,4 %
Ausland:) 229,0 (205,2 +11,6 %
Gruppenabsatz in Mio. 0,75-l-Flaschen: 220,0 (204,8) +7,4 %
Sekt: 142,0 (133,3) +6,5 %
Wein: 31,6 (33,2) -4,8 %
Spirituosen: 46,4 (38,3) +21,1 %
Zahl der Mitarbeiter: 1.615 (1.575)
Inland: 527 (522)
Ausland: 1.088 (1.053)


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