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Rehabilitiert: Reto Wittwer, ehemaliger President & CEO von Kempinski

© Kempinski/Archiv AHGZ

Kettenhotellerie

Kempinski Hotels und Reto Wittwer einigen sich einvernehmlich

2. März 2016

GENF/BERLIN. Die internationale Luxushotelgruppe Hotels S.A. hat heute eine einvernehmliche mit zur Beilegung aller Rechtstreitigkeiten erzielt. Kempinski Hotels S.A. erklärte am Mittwoch in Berlin, dass die bedauerlicherweise in der Pressemitteilung vom 2. November 2015 gemachten Vorwürfe unglücklich waren und nicht hätten veröffentlicht werden sollen.

Da nun alle Fakten geklärt wurden, haben beide Parteien beschlossen, den bedauerlichen gegenseitigen Anschuldigungen ein Ende zu setzen und auch von jeglichen weiteren Schritten gegen einander abzusehen. Ob Wittwer Schadensersatz erhalten hat, wollte Kempinski auf Nachfrage der AHGZ nicht sagen. Auch zu Gerüchten, dass Kempinski-Chef vor der Ablösung stehen könnte, gab es keinen Kommentar.

In der Erklärung von Anfang November 2015 hatte Kempinski mitgeteilt:

„Dem Inhalt der in der Schweiz gestellten Strafanzeige zufolge hat Wittwer Kempinski um hohe Geldbeträge betrogen. Er wird verdächtigt, in betrügerischer Absicht Gelder aus dem Unternehmen geschleust und dabei alle internen Kontrollmechanismen umgangen zu haben, auch zu Zeiten, in denen Kempinski zu Budgetkürzungen und drastischen Einsparungen bei den Personalkostenderen Arbeitskraft in einem Unternehmen entstandene Aufwendungen.
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gezwungen war.“

Alejandro Bernabé, Vorstandsvorsitzender von Kempinski, sagte damals dazu: „Kempinski und alle Personen, die mit dem Unternehmen zu tun haben, wurden möglicherweise von jemandem hintergangen, in den wir unser vollstes Vertrauen gesetzt hatten. Die hohe Verantwortung, die mit einer Führungsposition verbunden ist, sowie die grundlegenden Werte, mit denen wir das Unternehmen aufgebaut haben, wurden möglicherweise wissentlich missachtet, um sich unrechtmässig zu bereichern. Wir nehmen diese Angelegenheit äußerst ernst. red/rw


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