Kriminalität
Koch muss lebenslang hinter Gitter
von Alexandra Leibfried
MÜNCHEN. Wegen Mordes an einem ehemaligen Arbeitskollegen ist der Koch Heiko K. zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er erdrosselte im vergangenen Januar seinen ehemaligen Arbeitskollegen Markus Schindlbeck (35) mit einer Hundeleine in dessen Wohnung. Das Münchner Landgericht sieht es auch als erwiesen an, dass er anschleißend die Leiche des Handelsvertreters zerstückelte. Der Koch soll ich sich in Geldnot befunden und Schindlbeck um eine Finanzspritze gebeten haben.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, gestand Heiko K. die Tat. So stellte das Gericht keine besondere Schwere der Schuld fest.
Der Mordfall hatte in München für großes Aufsehen gesorgt (die AHGZ berichtete). Erst nach und nach waren in Deutschland und Tschechien Teile der zerstückelten Leiche aufgetaucht. Unter anderem ein Arm am Münchner Isarufer. Im Februar 2009 wurde der Koch Heiko K. schließlich an der österreichisch-ungarischen Grenze im Auto seines Opfers festgenommen.
Mehr zum Mordfall Markus Schindlbeck:
www.ahgz.de/news/pages/find.php?start=1&timer=1262959128
