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Kochbuch des Monats Juli: Wald und Wiese auf dem Teller
LEIPZIG. Wald und Wiese auf dem Teller, fast alles ist essbar, das lernt der Leser schnell von Gisula Tscharner. Frei nach dem Motto, die Natur eine riesige Speisekammer, ist die Autorin für ihr Kochbuch "Wald und Wiese auf dem Teller" in den Alpen auf Beutezug gegangen. Zwar nur in den Alpen, aber die meisten Zutaten am Wegesrand finden sich ebenso in Deutschland.
Gisula Tscharner holt das Wissen der Altvorderen wieder ans Licht, beschäftigt sich sogar mit solchen Pflanzen, die in der üblichen Wildkräuter-Kochbuch-Literatur nicht vorkommen wie der Berberitze und dem Roten Holunder, mit Weidenröschen oder Traubenkirschenblüten.
"Schade nur, dass sie es nicht geschafft hat, ihre hochsensiblen Produkte mit mehr zeitgemäßem Layout und weniger Mehlschwitze zu präsentieren. Dennoch ist eine leicht esoterische Ideenküche voller Poesie entstanden", meint die Jury des Deutschen Instituts für Koch- und Lebenskunst. Dennoch finden sich vielerlei bunte Rezepte: Vogelbeer-Karottensuppe, gebratene Margeriten, Liebeswürmchen und ein Brennesselgemüse „Hinterhof“.
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