Berlinale
Kulinarisches Kino unter dem Motto "Trust in Taste"
von Uwe Lehmann
BERLIN. „Essen ist Vertrauenssache“ erläutert Festivalleiter Dieter Kosslick das diesjährige Motto des "Kulinarischen Kinos" der Berlinale. Vom 12. bis 17. Februar präsentiert er insgesamt 15 Filme über Essen und Umwelt im Kino des Martin-Gropius-Baus. Das "Kulinarische Kino“ findet bereits in seiner sechsten Auflage statt, diesmal unter der Überschrift „Trust in Taste“. Längst hat die Veranstaltung, bei der Spitzenköche sich von den Filmhöhepunkten beim Kochen inspirieren lassen, Kultstatus erreicht.
Nach den Filmen der Abendvorstellungen servieren die Spitzenköchin Sonja Frühsammer, die Berliner Sterneköche Marco Müller, Christian Lohse, Michael Kempf sowie der baskische Gast Andoni Luis Aduriz ein vom jeweiligen Film inspiriertes 3-Gänge-Menü im Spiegelzeltrestaurant „Gropius Mirror“. „Vor den kulinarischen Genüssen präsentieren wir wieder aktuelle filmische Feinkost, in der Nahrung und Geschmack aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden“, beschreibt Kurator Thomas Struck das Programm.
In den Spätvorstellungen stehen soziale und ökologische Themen im Mittelpunkt, zur TeaTime am Nachmittag finden im Spiegelzeltrestaurant Lesungen, Diskussionen und Tastings statt und beim „Youth Food Cinema“ am 17. Februar wird die Bedeutung von Traditionen in der Familie thematisiert. Wer für all diese Highlights kein Ticket mehr bekommt, hat zumindest die Möglichkeit, während des fünftägigen Kulinarischen Kinos im „Gropius Mirror“ zu lunchen.
Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe der AHGZ.

