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Mehr Geldfälscher im vergangenen Jahr

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/3 vom 19. Januar 2008
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FRANKFURT/M. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr mehr gefälschte Banknoten mit den Werten 50 sowie 100 und 200 Euro registriert. Wie die Deutsche Bundesbank weiter feststellt, entfallen 80 Prozent aller Fälschungen auf diese Werte. Somit besteht die Gefahr, dass Verluste im Gastgewerbe, in Cafés und im Backgewerbe durch solche Fälschungen größer werden könnten als bisher. Erneut der Hinweis: für Falschgeld gibt es keinen Ersatz von der Bank.

Deutschland liegt nach Angaben der Bundesbank mit rund 5 Fälschungen auf 10.000 Einwohner pro Jahr nach wie vor weit unter dem Durchschnitt des Euro-Raumes. Rund 40.000 falsche Euro-Banknoten wurden im vergangenen Jahr registriert, dies sei ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Da vor allem aber höhere Stückelungen gefälscht wurden, ist die Schadenssumme von 3,2 auf 3,8 Mio. Euro gestiegen.

Bei den Falschmünzen gab es einen Rekord. Noch nie wurden so viele 2- und 1-Euro-Münzen registriert. Auch hier gilt: Vorsicht an Kassen und beim Wechselgeld.

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