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Hier lacht keiner mehr: Die Grinsekatze musste Insolvenz anmelden Foto: Archiv

Gastronomie

München: Grinsekatze hat ausgegrinst

22. März 2010

MÜNCHEN: Das Sieger-Restaurant aus der Doku "Mein Restaurant" des TV-Senders hat es trotz Publicity nicht geschafft: Nach etwas über einem Jahr muss das Lokal im Münchner Nobelviertel Bogenhausen anmelden. Dies berichtet aktuell das Branchenmagazin Kontakter.

"Wegen mangelnder Erfahrung und durch schlechte bzw. keine Beratung sind wir nun nach einem Jahr leider gezwungen, unsere ,Grinsekatze' zu schließen", heißt es auf der Homepage der Betreiber Anna Regenberg und Toby Kronwitter. Nach eigenen Angaben habe man bis zur letzten Minute gekämpft.

Mangelnde Unterstützung will sich der Kölner Sender jedoch nicht vorwerfen lassen. "Es war immer klar, dass das Gewinnerpaar nach Ende der Sendung selbst die unternehmerische Verantwortung trägt, so wie es auch ihr Wunsch war", betont ein Vox-Sprecher. Tatsächlich ist die Pleite nur das Ende eines Trauerspiels. Die Quoten von "Mein Restaurant" waren mäßig, die zweite Staffel legte Vox auf Eis. red

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Leser-Kommentare zum Artikel (2)

Christian und Familie,  München
Christian und Familie, München

22.03.2010 um 18:03

Betreff: Grinsekatze Insolvenz

Hallo Liebe Leute! Wir sind darüber sehr traurig, das die Grinsekatze Insolvenz anmelden muss. Dieses Problem, was Berger schreibt, war am Anfang so. Aber später im Januar 2009 war es nicht mehr so. Wir haben dort das Finale gefeiert, Geburtstag und waren wärend der Aufzeichnung drin. Wir wurden super empfangen und aufgenommen, was in einem normalen Restaurant nicht der Fall ist. Am Anfang haben wir lange auf das Essen warten müssen, aber später im Januar und in den nächsten Monaten nicht mehr. Hoffe wenigstens der Grinsekatze Club bleibt in München bestehen. Auch wenn das nicht so richtig unsere Sache ist, aber wir hoffen das Anna und Toby wenigstens das bleibt. Grüße an alle Mitarbeiter von der Grinsekatze!!!

Berger
Berger

22.03.2010 um 16:28

Betreff: Schließung Grinsekatze

Ja, das war ja eine Frage der Zeit. Ich habe noch nie in meinem Leben so ein grauenvolles Restaurant erlebt. Ich war dort im Dezember, habe mit der Firma ein Weihnachtsessen gehabt. 20:00 Uhr waren wir dort, haben lange auf Getränke gewartet. Das Essen kam 23:45 Uhr auf den Tisch, da war uns allen schon der Appetit vergangen. Man wartet ja gern, wenn alles frisch zubereitet wird, aber dieser Fraß war nicht zum Genießen: wenig auf den Tellern und völlig geschmacklos. Wenn wir das hätten zahlen müssen, na merci. Dann Preise zum davonlaufen. Wir wurden auch nicht gefragt, ob es geschmeckt hat, das wäre der Hammer gewesen. Ich wusste damals schon: einmal und nie wieder. Da haben wir in München viel, viel schönere Restaurants zu bieten. Gott sei Dank! Ich bin jedenfalls froh! Ausgegrinst, man hat sich vielleicht viel zu sehr auf Lorbeeren ausgeruht und sich nicht weiterentwickelt.

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