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München: Beliebter Standort

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Studie

München: Hotelmarkt bleibt in Bewegung

22. März 2011

MÜNCHEN. Der Münchner verzeichnet seit Jahren ein stabiles Wachstum: In den Jahren 2008 bis 2010 hat sich viel getan – und der Markt wird auch zukünftig in Bewegung bleiben. Dabei steht der Bettenzuwachs im gesunden Verhältnis zu Ankünften und Übernachtungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen des Immobilienexperten Deloitte.

Demnach werden auch zukünftig nationale wie internationale Investoren und Betreiber auf der Suche nach geeigneten Standorten in der bayrischen Landeshauptstadt sein. Sind keine geeigneten Flächen für neue Hotels vorhanden, bleibt nur der Rückgriff auf den Bestand. Hier könnte Franchise die Lösung darstellen.

Drei und vier Sterne dominieren

„Der Münchner Zimmerbestand belief sich im Jahr 2010 auf 29.876, wobei rund 60 Prozent des Kontingents durch markengebundene Hotels und die restlichen 40 Prozent durch Privathoteliers gestellt wurden“, so Kay Heimerer, Manager Hospitality bei Deloitte. „Den höchsten Anteil haben derzeit das 4- und das 3-Sterne-SegmentNach dem Prozess der Aufteilung des relevanten Markts in Marktsegmente erhält man einzelne Segmente, die eine möglichst homogene Abnehmergruppe zusammenfassen.
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mit 14.082 beziehungsweise 10.353 Zimmern – das 5-Sterne-Luxussegment ist mit insgesamt 2536 Zimmern deutlich niedriger repräsentiert.“

Das Markenranking der Bayernmetropole wird angeführt vom französischen Accor KonzernZusammenschluss mehrerer rechtlich selbstständiger Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit unter einer einheitlichen Leitung die verbundenen Unternehmen werden als Konzernunternehmen bezeichnet .
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, der mit rund 17 Prozent den größten Anteil des Bettenaufkommens markengebundener Hotels stellt. Dies liegt an der starken Markendiversifikation des Hotelkonzerns, der in allen Kategorien vor Ort vertreten ist – im Stadtgebiet München mit einem Sofitel, zwei Novotel, sechs Mercure, vier Ibis und einem Etap.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen ArabellaStarwood Hotels & Resorts (9 %) und Intercontinental Hotels (8 %). Ambitionierte Ketten wie MotelBeherbergungsbetrieb, der mit einem Hotel zu vergleichen ist, jedoch in der Regel über kein Restaurant verfügt.
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One (7 %) oder Leonardo Hotels (6 %) haben mit der Aufholjagd begonnen.


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