Recht
München: Promi-Italiener Ugo Grocamo im Visier der Behörden
von Alexandra Leibfried
MÜNCHEN. Dem Edel-Italiener und Promi-Wirt Ugo Grocamo steht Ärger ins Haus. In seiner Party-Pizzeria am Promenadenplatz, wo Münchens Schickeria schlemmt und feiert, soll er gleich gegen mehrere Vorschriften verstoßen haben. Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) prüft nun Konsequenzen, berichtet die Abendzeitung.
Der Wirt soll sich sowohl beim Lärm- und Gesundheitsschutz sowie dem Gaststättengesetz (Sperrzeiten) nicht korrekt verhalten haben. Dies bestätigte das Amt gegenüber der AZ. Anwohner hätten sich vor allem wegen Lärms und Rauch beschwert.
Solche Verstöße könnten für Ugo Grocamo, dessen Pizza auch in der neuen P1-Afterwork-Bar im Haus der Kunst serviert wird, unangenehme Folgen haben. Der Club Maxsuite am Maximiliansplatz ließ das KVR wegen Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz schließen.
Der Wirt gibt sich gelassen. Seines Wissens habe es nur eine Lärmbeschwerde gegeben, so Grocamo zur Abendzeitung. Gegen das Gesundheitsschutzgesetz (Rauchen im Lokal) sei nicht verstoßen worden.
Auch Szene-Gastronom Michael Dietzel muss sich derzeit mit Rechtsvorschriften herumschlagen. Ein Gast verklagte ihn, weil sein Türsteher offentlichlich Frauen bevorzugt habe.
Mehr zum Thema:
www.ahgz.de/regional-und-lokal/Muenchen-Klage-gegen-Wirt-wegen-Tuersteher,200012171342.html

