Recht
München: Razzien in Hotels
von Alexandra Leibfried
MÜNCHEN. 13 Münchner Betriebe mussten sich mit Fahndern vom Zoll auseinander setzen. Der Grund: Verdacht auf Schwarzarbeit. 120 Beamte der Finanzkontrolle waren auf der Suche nach scheinselbstständigen Zimmermädchen und Hotelboys. Mehr als 40 Mitarbeiter haben die Fahnder in den Betrieben vernommen. Die Beamten griffen die Mitarbeiter einer unter Verdacht geratenen Reinigungsfirma heraus. Wie die Staatsanwaltschaft München mitteilt, sollen die Verantwortlichen des Unternehmens seit einem Jahr Osteuropäer beim Gewerbeamt als selbstständige Unternehmer angemeldet und an die Hotels vermittelt haben. Zu den durchsuchten Hotels gehören der Bayerische Hof und das Mandarin Oriental.
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