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Konstruktive Zusammenarbeit: Küchenchef  Thomas Gast (links) und Restauranttester Christian Rach Foto: Arno Pürschel

Restaurant-Test

Rach empfiehlt Inselperle neues Konzept

1. Oktober 2009
von

FISCHEN. Vor fünf Jahren haben die Eheleute Susanne (33) und Thomas (27) Gast voller Optimismus das Hotel-Restaurant Inselperle im Oberallgäuer Urlaubsort Fischen übernommen. Susanne Gast war in dem zuvor von ihrer Großmutter geführten Betrieb mit 21 Gästezimmern und 150 Restaurantplätzen aufgewachsen und ihr Ehemann ein tüchtiger Koch. Obwohl dies eigentlich sehr gute Voraussetzungen für eine gute Zukunft gewesen wären, „lief der Laden nicht so, wie wir uns das gedacht haben". Die neuen Inhaber der Inselperle waren sehr enttäuscht.

„Vielleicht weil wir noch zu sehr auf das „bewährte Konzept" fixiert waren, glaubt Susanne Gast heute. In ihrer Not bewarb sich das Gastwirtspaar mit seiner Fischinger Inselperle als Kandidat für die Kult-Sendung „Rach - der Restauranttester" bei RTL. Aber es gingen Monate ins Land, bis sich der Sender dann doch noch überraschend zu einem „Casting in der Inselperle" anmeldete. Ein paar Tage später testete ein RTL-Team das Auftreten der Gasts vor der Kamera und stellte viele Fragen. Nachdem die Gasts dann kaum noch damit gerechnet hatten, kam plötzlich doch noch die erlösende Nachricht "Wir kommen".

An einem August-Nachmittag war es soweit. Der 52-jährige „TV-Restauranttester" mit einem Kamerateam unangemeldet im Restaurant auftauchte und ein mehrgängiges Menü bestellte: „Leberknödelsuppe", „Forelle Müllerin Art", „Zwiebelrostbraten" und zum Abschluss „Gebackener Bergkäse". Bei der Zubereitung schaute Sternekoch Rach der Küchenbrigade über die Schulter. Seine strenge Kritik: Der Fisch sei „zu trocken", der Rostbraten „zu zäh" gewesen und das Küchenteam habe „zu wenig Hand in Hand gearbeitet". Aber trotzdem waren Küchenchef Thomas Gast und Restaurantleiterin Susanne Gast dem strengen Prüfer und Kritiker nicht böse. Im Gegenteil: „Wir waren Rach dafür dankbar, dass er so direkt war und nicht lange um den heißen Brei herumgeredet hat, sondern sofort ganz konkret wurde", sagen beide.

Seine Empfehlungen: Die Forelle von der Karte  zu streichen, das Fleisch länger abzulagern und die Arbeitsabläufe in der Küche zu verbessern. Auch die Restaurant- und Zimmerausstattung kam nicht ungeschoren davon. Nach Meinung des TV-Testers würde am ehesten eine Umgestaltung zum „preiswerten Kinderhotel für die ganze Familie" die Inselperle wieder zum Glänzen bringen. Dazu schlug Rach vor, einen Teil der Gasträume in einen „dekorativen Zauberwald zu verwandeln und  eine phantasievoll ausgemalte Spielecke zu schaffen".

Am 17. September dann stand der TV-Restauranttester zum zweiten Mal bei den Gasts auf der Matte, um zu nachzuschauen, was diese inzwischen in ihrer Inselperle verbessert haben. Und siehe da: Seine Ratschläge waren weitgehend befolgt und realisiert worden. „Es hat sich gelohnt", freute sich das mit dem Ergebnis sehr zufriedene Hotelierspaar, als es sich bei ihrem Ratgeber Christian Rach und seinem Team vor laufender Kamera für das "neue Hotel-Schild" und die „positiven Folgen dieser TV-Aktion" bedankte.

Der Besuch des „Restauranttesters" in der Inselperle wird am Montag, den 5. Oktober von RTL ausgestrahlt.

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Leser-Kommentare zum Artikel (6)

AROSA
AROSA

02.10.2010 um 21:12

Betreff: Inselperle

Dankeschön für die netten Tage die wir in diesem Haus verbringen konnten. Man muss nur voruteilslos in das Hotel fahren. Frühstücksbuffet okay. Abendessen - Portionen zu gross. Abwechslungsreiches Essen. Viele Grüsse aus Kärnten (Urlaub bei Freunden)

seebär
seebär

28.09.2010 um 18:48

Betreff: inselhotel

In 2 Wochen fahren wir dorthin und freuen uns Vorurteilsfrei darauf. Was wir schon alles an negativen Beurteilungen bei anderen Gelegenheiten gelesen haben, um dann festzustellen das es in keiner Weise der Realität entspricht. Warten wir es ab, wir werden dann berichten. elke + peter nowak

demmler
demmler

04.05.2010 um 20:08

Betreff: inselperle

hallo elfi stöber, habe deinen eintrag gelesen-wenn du keine ahnung hast was wirklich hinter den kulissen der inselperle abläuft solltest du es unterlassen, so was zu schreiben,die alten wurden von rach vollkommen falsch dargestellt aber rach braucht seine einschaltquoten und geht daher menschlich über alle die ihm nicht in den rahmen passen.kann nur sagen dass die jungen ratschläge von den alten annehmen nur so geht es gut denke darüber nach! alpenmurmel

alpenmurmel
alpenmurmel

05.04.2010 um 13:17

Betreff: chach

hallo wenn ihr alles was ihr bisher gelesen habt glaubt seit ihr selber schuld rach und die inselperle sind eine mogelpackung die sendung erlogen und nicht den tatsachen entsprechend aber das ist die masche von rach. er braucht einschaltquoten und sucht das leid der menschen ndas bringt zuschauer und damit werbeeinnahmen alpenmurmel

Rettenberg
Rettenberg

18.01.2010 um 15:47

Betreff: Inselperle

HalHallo, ich wollte mal mitteilen, dass ich die Inselperle klasse finde. Ich habe vor ein paar Tagen mit meinen Freunden dort gegessen und habe die Energie und den frischen Wind förmlich gespürt. Ich kann der Familie Gast nur gratulieren, denn sie ist auf dem allerbesten Weg. Das Essen war wirklich toll, aber auch die Gastfreundschaft war sehr herzlich!!!

Elfi Stöber, 22177 Hamburg
Elfi Stöber, 22177 Hamburg

05.10.2009 um 22:06

Betreff: Sendung vom 05.10.2009

Als alte "Allgäuerin" (20 Jahre in Sonthofen-um die Ecke) tut es weh zu sehen, wenn ein Betrieb so heruntergewirtschaftet wird. Es ist leider eine alte Weisheit, dass die "Alten" sich immer einmischen, ohne wirklich Recht zu haben. Da sie auch oft noch Geld zuschießen, trauen sich die Jungen nicht zu widersprechen. Das ist leider genau der Fehler, der immer wieder solche Familienbetriebe in den Ruin treibt. Schon jetzt, kurz vor Ende der Sendung möchte ich sagen, je eher die "Alten" sich zurückziehen, desto schneller wird der Betrieb wieder laufen. Dass die Leute alles so verdrecken lassen, das kann ich sowieso nicht verstehen. Welcher Gast will schon in solchen schmuddeligen Zimmern hausen. Und diese Kinderecke - bisher - nie und nimmer hätte ich mein Kind da spielen lassen - so verwahrlost wie das ausgesehen hat. Ich wünsche der Familie Gast, dass sie ihre Energie in die richtige Richtung lenken kann und Erfolg hat für die Zukunft.