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Gastronomie

Rauchverbot: Jeder zehnte Einraum-Wirt am Nordrhein schließt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/12 vom 22. März 2008
 Bernhard Eck

DÜSSELDORF/KÖLN. Fast 11 Prozent der Einraum-Wirte werden ihren Betrieb zum 1. Juli 2008 schließen. Bei größeren Betrieben mit mehr als einem Gastraum sind es lediglich 1,4 Prozent. So lautet eines der wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage des DEHOGA
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Nordrhein in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf. 763 Gastronomen (251 Ein- und 512 Mehrraumbetriebe) haben sich daran beteiligt.

Insgesamt befürchten 50,5 Prozent fallende Gästezahlen. Bei den befragten Kneipiers liegt die Quote mit 63,4 Prozent deutlich höher als bei ihren Kollegen mit mehreren Räumen. Dort sind es „nur“ 44,2 Prozent. Höhere Gästezahlen erwarten indes 6,4 Prozent der Einraum- und 10,8 Prozent der Mehrraumbetriebe. "Wir können nicht dabei zusehen, wie die kleinen Kneipen unter die Räder geraten, deshalb brauchen wir weiterhin ein Wahlrecht für diese Betriebe“, appelliert Hermann Große Holtforth, Präsident des DEHOGA Nordrhein, an die Politik im Land. Aufgrund der unsicheren Rechtslage und der existenziellen Probleme, mit denen sich kleine Betriebe konfrontiert sehen, unterstütze auch der DEHOGA Nordrhein eine neuerliche Verfassungsbeschwerde eines Berliner Kneipiers in Karlsruhe, heißt es in der Pressemitteilung.

www.dehoga-nr.de


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