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Bröckelt: Das Stelenfeld zum Gedenken der Holocaust-Opfer in Berlin-Mitte. Foto: Marion Schlag

Tourismus

Risse in den Stelen des Berliner Holocaust-Denkmals

8. März 2010
von  

BERLIN. An dem erst vor fünf Jahren eröffneten Holocaust-Mahnmal nagt der Zahn der Zeit. Auch der ungewöhnlich kalte Winter hat seine Spuren hinterlassen. Laut Fachgutachten weisen zahlreiche der insgesamt 2711 Stelen Risse auf. Unmittelbare Lebensgefahr für die täglich rund 10.000 Gästen besteht nicht, dennoch muss die etwa 10,5 Mio. Euro teure Gedenkstätte saniert werden.
 
Strittig ist, wer für die Kosten des von Architekt Peter Eisenman geschaffenen Denkmals aufkommt. Außer dem frei zugänglichen Stelenfeld aus Betonelementen besuchen Berlin-Touristen auch den unterirdisch gelegenen Informationsort, in dem eine Ausstellung eindrucksvoll auf das Schicksal jüdischer Opfer hinweist. Die internationale Medienresonanz auf das Denkmal beim Brandenburger Tor hat im Ausland, vor allen in den USA und Israel, für große Resonanz gesorgt.


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