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Alles muss raus: Schlussverkauf im Royal Monceau

Hotellerie

Schlussverkauf im Royal Monceau

18. Juni 2008
von

PARIS. Es ist das Ende einer Ära: Wo einst Ernest Hemingway, Pelé, Dwight D. Eisenhower und Robert de Niro residierten, herrscht heute Schlussverkauf. Das Royal Monceau schließt endgültig seine Pforten und verkauft sein komplettes InventarBestandsverzeichnis, in welchem alle Vermögensgegenstände eines Unternehmens nach Art, Menge und Wert aufgelistet werden.
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Das fünf Meter lange, dunkelgrüne Sofa im Foyer, die Luster im Treppenhaus, Stühle, Bilder und Nachtschränke aus den mehr als 500 Suiten - alles soll raus. Auch für die Bademäntel mit dem Schriftzug Royal Monceau und für die Champagnerkübel hat das Hotel keine Verwendung mehr. Gut 3000 Posten will das Luxushotel loswerden, dann wird es zu einem noch luxuriöseren Touristentempel umgebaut.

Seit 80 Jahren gibt es das Royal Monceau in der Avenue Hoche beim Triumphbogen, das einfachste Zimmer kostete 460 Euro, die Royal SuiteLuxuriös ausgestattetes, sehr geräumiges Appartement innerhalb eines Hotels.
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7000 Euro pro Nacht, ohne Frühstück. Heute schieben sich hunderte Menschen durch das Hotel, auf der Suche nach einem Erinnerungsstück, das ab dem 19. Juni ersteigert werden kann. Zu den teuersten Stücken gehören ein Wandteppich aus dem 18. Jahrhundert um 20.000 Euro und ein riesiger Marmortisch um 15.000 Euro. Insgesamt soll die Auktion eine Million Euro einbringen.

Im kommenden Frühjahr soll dann bereits das neue Hotel fertig sein. Seit 2007 gehört das Hotel dem Jungmilliardär Alexandre Allard. Er will das Haus verjüngen, nach dem Entwurf des Stardesigners Philippe Starck.


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