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Branchenpolitik

Schützenhilfe für Gallus

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/51 vom 23. Dezember 2006

TRAUNSTEIN. Nach heftigen Angriffen aus den eigenen Reihen bekommt BHG-Präsident Siegfried Gallus Schützenhilfe aus Traunstein. Der Förderkreis Hotel & Gaststätten e.V. (Föhoga) unterstützt die Forderung des Vorstands des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (BHG) nach einem generellen Rauchverbot. "Nun sind wieder die Politiker gefordert", sagte der Vorsitzende Johann Reiter. "Die müssen nun erklären, warum der Gast im Bierzelt weniger schützenswert ist wie im Restaurant."

Reiter bezeichnete es als "Katastrophe", wenn über die Arbeitsstättenverordnung generell rauchfreie Arbeitsplätze für alle Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden müssten. Der Gastwirt und Hotelier habe dann den "Schwarzen Peter" und müsste selbst seinen Gästen das Rauchen verbieten.

Auf die Möglichkeit der Selbstbestimmung pocht hingegen der DEHOGA
weiter mit Mausklick...
Bundesverband, der den bayerischen Vorstoß stark kritisierte. Auch andere Landesverbände des DEHOGA distanzierten sich von der Forderung nach einem generellen Rauchverbot. Lautstarker Protest kam von Seiten der Münchner Wiesnwirte.


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Leser-Kommentare zum Artikel (1)

Josef Neumeyer
Josef Neumeyer

24.12.2006 um 16:03

Betreff: Kommentar zum Artikel

Unsere Kunden und Gäste sollte man nicht als unmündige Mitglieder unserer Gesellschaft betrachten
Sind auch alle Gastwirte unmündig und nicht in der Lage für sich selbst zu entscheiden
Was da hier abläuft ist ein Possenspiel aus Schilda
Unser Gaststätten leben doch davon, daß sich Leute aus allen Gesellschaftsschichten treffen, der Raucher und Nichtraucher, der Professor und der Analphabet, der Kaufmann und der Bandarbeiter - die Liste könnte mann unendlich fortsetzen.
Sind die Funktionäre und Politiker eigentlich noch an der Basis dran oder wissen diese Herren gar nicht mehr wie es in ganz normalen Gaststätten zugeht
Hier wird von Herrn Gallus und anderen Funktionären, auf dem Rücken der großen Schar der Gastwirte, Eigenwerbung gemacht. Man nutzt die Position aus versucht sich in Presse und TV auf Kosten der breiten Mitgliederschar zu profilieren und ein Selbstdarsteller zu sein. Sie vertreten nur Ihre eigene Person und ihre eigenen persönlichen Interessen.
Es wird Zeit, daß endlich mal einer der sogenannten Funktionäre, aufsteht und gegen die Regulierungswut in den Ämtern und Behörden ankämpft
Was muß man sich noch alles bieten lassen.

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