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Rauchverbot

DEHOGA

Studie zum Bayerischen Rauchverbot

26. April 2011
von  

MÜNCHEN. Beeinflusst das strenge in Bayern den Umsatz der Gastronomie? Bislang ist es nicht erwiesen, dass die Kneipen-Szene, die ja in erster Linie von dem Gesetz betroffen ist, dadurch hohe Einbußen verzeichnet.

Eine repräsentative Studie soll jetzt Klarheit schaffen. Initiiert wird sie vom Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bayern), vom Verein Bürger für Freiheit und Toleranz (BFT) und dem (VEBWK). Sie haben Münchner Marktforschungsinstitut MIFM beauftragt.

Umfrage unter Wirten

Befragt werden Gastronomiebetriebe in Bayern, die aus der Grundgesamtheit des Statistischen Bundesamtes ermittelbar sind. Die Betriebe sind eingeteilt in die Untergruppen „Ausschank von Getränken“, „Diskotheken/Tanzlokale“, „Bars“, „Vergnügungslokale“ sowie „Sonstige getränkegeprägte Gastronomie“. Ihnen werden 25 Fragen vorgelegt. Sie sollen zum einen ermitteln, wie sich die Umsätze seit Inkrafttreten des Rauchverbots am 1. August 2010 entwickelt haben. Zum anderen gehen sie auch auf das Verhalten der Gäste ein. Die Ergebnisse der Studie werden Ende Mai erwartet.

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat unterdessen mitgeteilt, dass das strenge Rauchverbot mit der Verfassung vereinbar ist. Eine Popularklage gegen die seit 2007 nacheinander geltenden Nichtraucherschutzgesetze wurde abgewiesen.

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Leser-Kommentare zum Artikel (4)

Muna Sat-Ananda, Stuttgart
Muna Sat-Ananda, Stuttgart

30.06.2011 um 14:08

Betreff: Verfassung!

Ich frage mich ernsthaft, wieviel unsere Verfassung noch wert ist, wenn Gerichtshöfe den systematischen Abbau unserer einst demokratischen Grundrechte zugunsten einer Gesundheitsdiktatur noch vorantreiben. :( Vielleicht wäre es in der Tat an der Zeit, den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu Rate zu ziehen. Dies sollten alle europäischen Länder tun, die von der Tabak-Prohibition in der Gastronomie heimgesucht wurden.

Bürger aus NRW
Bürger aus NRW

28.05.2011 um 22:00

Betreff: Studie zum Bayerischen Rauchverbot

@Stefan München Ach aber die Studie der Nichtraucherlobby mit Ihren erlogenen 3300 Passivrauchtoten die Glauben Sie? In dieser Studie konnte nicht ein einziger Mensch nachgewiesen werden, der eindeutig am Passivrauch gestorben ist. Die zahlen in dieser Studie sind Schätzungen. Und die meisten, die Gestoben sind haben das Durchschnittsalter bei weitem überschritten. Liebe DEHOGA vergesst nicht die Schließungen mit zu zählen. Hier in NRW haben viele Wirte Existenz-Angst.

Stefan München
Stefan München

27.04.2011 um 16:20

Betreff: DEHOGA,VEBWK,BFT

Wenn ich sehe, das die Handlanger und Skalven der Tabaklobby, BFT, DEHOGA und VEBWK, die Studie in Auftrag geben, frage ich mich, was an der Umfrage repräsentativ sein soll! Von Unahbhängigkeit, kann da überhaupt keine Rede sein!

Adrian Berger, München
Adrian Berger, München

27.04.2011 um 15:51

Betreff: Wurde endlich Zeit!

Eine längst fällige Umfrage! Die bisherigen Statistiken und DEHOGA-Angaben waren ja nur in der Gesamtheit der Gastronomie erhoben. Eine Differenzierung in Bezug auf gestränkegeprägte Kleingastronomie wurde hier ja nie durchgeführt. Und das noch dazu über ein renommiertes Meinungsforschungsinstitut, Respekt. Da wird den vermeintlichen, so zahlreichen "jetzt kann auch ich endlich in den Stehausschank um die Ecke gehen" Gesundheits- und Nichtraucherschützerm hoffentlich endlich mal vieles objektiv widerlegt, was sie sonst immer in schöner Regelmäßigkeit von sich geben.