Meeting- & Eventbarometer 2011
Studie zur Imex: Mice-Markt im Wandel
von Susanne Stauß
FRANKFURT/M. Deutschland ist bei Veranstaltungsplanern weltweit die beliebteste Tagungs- und Eventdestination: Nach Ergebnissen des „Meeting- & Eventbarometers 2011“ wählten Veranstalter aus Deutschland, Europa und Übersee Deutschland im Ranking der bevorzugten Tagungsdestinationen auf Platz eins.
Bevorzugtes Bundesland für Tagungen ist dabei Bayern. Deutsche Veranstalter ziehen aber Nordrhein-Westfalen vor, während die internationalen Bayern ganz vorne sehen.
Hessen kommt in der Gesamtwertung auf Platz drei hinter Nordrhein-Westfalen und liegt vor Baden-Württemberg und Brandenburg. Der Großraum Berlin/Potsdam ist im Gesamtranking weiterhin die favorisierte Metropolregion Deutschlands. Platz zwei geht an die Rhein-Main-Region, Platz drei an München und Umland.
Insgesamt fanden 2010 laut Barometer rund 2,69 Mio. Veranstaltungen statt, ein Plus von 9,4 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Gezählt wurden so viele Teilnehmer wie noch nie, nämlich 323 Mio. (plus 6,9 Prozent). In Zukunft, so die Veranstalter, werden „Meetings“ die höchste Bedeutung haben, gefolgt von „Conventions“, „Incentives“ und „Events“. 2010 verfügten 67 Prozent der befragten Veranstalter über höhere Budgets als im Vorjahr.
Initiatoren des „Meeting- und Eventbarometer“ sind der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren, das GCB German Convention Bureau und die Deutsche Zentrale für Tourismus. Durchgeführt wurde sie vom Europäischen Institut für Tagungswirtschaft.

