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Thomas Althoff: "Gut aufgestellt"
von Karin Gabler
1) Hat Althoff die Krise im vergangenen Jahr gespürt? Wie stehen die Zeichen für die Luxuskategorie?
Althoff: Wir haben es wie alle gespürt, aber gut überstanden. Ich betrachte die Luxuskategorie für eine nach wie vor zukunftsträchtige Sparte.
2) Welche Expansionspläne hat Althoff Hotel Collection ?
Althoff: Die Übernahme des Seehotels Überfahrt 2007 und dessen Umgestaltung im Gastronomiebereich im Dezember 2009, aber auch der Start mit dem St. James Hotel in London waren für uns große bedeutende Projekte. Wir wollen nun in erster Linie unsere bestehenden Hotels voranbringen. Eine rasante Expansion ist noch nie unser Bestreben gewesen.
3) Die sieben Häuser der Althoff Hotel Collection haben 11 Michelin-Sterne - jetzt bekam das Seehotel Überfahrt am Tegernsee ein komplett neues Gastronomie-Konzept. Gehört gute, ausgezeichnete Gastronomie also zu Ihrer Philosophie?
Althoff: Ja, das ist Teil unseres Konzeptes. Wir haben drei Säulen - gutes Essen und Trinken, gute Mitarbeiter und schöne Architektur. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf die Gastronomie, was nicht heißt, dass immer ein Sterne-Restaurant im Haus sein muss. Es gibt auch italienische Restaurants, französische Bistro-Konzepte, sogar ein Wirtshauskonzept - die Formen sind ganz unterschiedlich, wir wollen allerdings in der jeweiligen Klasse, in der wir antreten, zur Spitze gehören.

