Gestorben
Trauer um Jochen Bott
von Udo Rößling
BERLIN. Jochen Bott ist nach schwerer Krankheit am 8. Juli gestorben. Der Gastronom starb im Alter von 68 Jahren. Bott war nicht nur Wirt – er war Promi-Wirt, Gastgeber und Kommunikator in einem.
Der gebürtige Bad Kreuznacher war „West-Berliner“, eine Instanz vor der deutschen Einheit und auch etliche Jahre danach. Seine Restaurants – erst die Hundekehle in Schmargendorf, dann das Landhaus Bott (heute Reinhard’s Landhaus) in der Königsallee, zuletzt die Bottschaft in Halensee – waren stets ein Treffpunkt der (West)-Berliner Gesellschaft.
Ein Nachruf auf den Gastgeber in der Berliner Morgenpost ist dessen Spiegelbild: Fast 200 Künstler, Unternehmer, Politiker, darunter Frank Zander, Manfred Krug, Götz George, Regina Ziegler, Rolf Eden, Udo Waltz, Klaus Groenke, Wolfgang Kohlhaase, Ulla und Karsten Klingbeil, stehen unter dem Dokument, über dem: „Wir trauern um unseren Freund Joch Bott. Wir werden ihn vermissen“ steht. Seine letzte Ruhe hat Jochen Bott auf dem Waldfriedhof Heerstraße gefunden.

