Konzerne
Tui: Große Pläne in der Toskana
MONTAIONE. Ihr größtes Tourismusprojekt in der Unternehmensgeschichte plant die Tui in der Toskana. Dazu hat der Konzern ein 11 Quadratkilometer großen Grundstücks zwischen den Städten Florenz, Siena und Pisa erworben.
Auf dem Areal befinden sich mehrere alte Häuser, ein mittelalterliches Castello, Hotel, 18-Loch-Golfplatz sowie Agrarflächen. „Dieses Vorhaben ist ein gutes Beispiel für unsere Wachstumsstrategie im Hotelbereich“, sagt Tui-Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel. Vorbild für dieses Projekt sei das Land Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern. Tui hat hier im Jahr 2000 gemeinsam mit fünf Partnern, darunter zwei eigene Hotelmarken, das größte Ferienresort Nordeuropas eröffnet.
Für das Projekt wurde die „Tenuta di Castelfalfi S.p.A.“ gegründet, an der die Tui 85 Prozent der Gesellschaftsanteile und der bisherige italienische Eigentümer 15 Prozent hält. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Das Gesamtprojekt soll künftig den Namen „Toscana Resort Castelfalfi“ tragen.Das bestehende Dorf mit Kirche und Castello wird saniert und um neue Elemente mit touristischer Nutzung erweitert. Dazu gehören ein Wellnessbereich, verschiedene Restaurants und Boutiquen. Ferner sollen – vorbehaltlich der Zustimmung durch die örtlichen Behörden – drei Tui-Hotelkonzepte (Robinson Club, Dorfhotel und Iberotel) sowie Villen und Wohnungen realisiert werden. Der bestehende Golfplatz soll ausgebaut und aufgewertet werden.
